Duren trifft Lakers und Kings in freier Agenturagentur
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Duren trifft Lakers und Kings in freier Agenturagentur

Jalen Duren steht vor spannenden Verhandlungen. Der Center der Detroit Pistons plant Treffen mit zwei NBA-Top-Teams, sobald die Free Agency am Dienstag offiziell beginnt. Die Los Angeles Lakers sind die erste Station, die Sacramento Kings die zweite.

Duren kommt mit beeindruckenden Credentials zu diesen Gesprächen. Der 22-Jährige spielte in der regulären Saison auf All-Star-Niveau: 19,5 Punkte im Schnitt bei einer Quote von 65 Prozent aus dem Feld, dazu 10,5 Rebounds und 2,0 Assists pro Partie. Mit den Pistons erlebte er eine historische Saison, Detroit gewann 60 Spiele und sicherte sich die erste Saat im Osten. Duren schaffte es sogar ins All-NBA-Team der dritten Auswahl.

Was die Lakers besonders interessiert: Luka Doncic soll der Front Office gegenüber geäußert haben, dass er mit einem "A-list center" zusammenspielen möchte. Duren würde perfekt ins Profil passen. Der 6-Fuß-10 und 250 Pfund schwere Big Man wäre genau die Art Spieler, die Doncic an seiner Seite braucht. Die Lakers haben mit Deandre Ayton nur einen Center im Roster für die kommende Saison, nachdem dieser seine Spieleroption über 8,1 Millionen Dollar ausgeübt hat.

Ein Problem liegt auf der Hand: Duren ist ein Restricted Free Agent. Das bedeutet, die Pistons können jedes Angebot innerhalb von 48 Stunden matchen. Dadurch würde Lakers-Geld gebunden, während L.A. noch mehrere eigene Free Agents versorgen muss. Austin Reaves unterschrieb gerade einen vier-Jahre-Vertrag über 185 Millionen Dollar. LeBron James, Rui Hachimura, Jaxson Hayes und Luke Kennard wollen ebenfalls geklärt werden.

Die Sacramento Kings müssten einen anderen Weg gehen. Sie könnten Duren nur über ein Sign-and-Trade bekommen, und ein solcher Deal müsste Domantas Sabonis einbinden. Der dreifache All-Star hat noch zwei Jahre und 94 Millionen Dollar auf seinem Vertrag. Die Pistons zeigen sich bislang völlig desinteressiert an solchen Arrangements. Duren ist in Detroit aufgewachsen, spielte seine ganze Karriere dort.

Eine Sache könnte Durenin Druck setzen: Seine Leistung in den Playoffs. Gegen die Cleveland Cavaliers im zweiten Playoff-Round fiel er deutlich ab. Statt 19,5 Punkte erzielte er nur 10,2, seine Feldwurfquote sank auf 51,4 Prozent. Bei den Rebounds blieb er mit 8,5 unter seinen Saisonwerten. Detroit verlor überraschend gegen die viertplatzierte Cavaliers.

Für deutsche Basketball-Fans relevantes Szenario: Ein Duren zu den Lakers würde die Western Conference weiter durcheinander wirbeln und hätte auch Auswirkungen auf die geplanten NBA-Spiele in München 2026. Das Lakers-Projekt um James und Doncic mit einem echten dritten All-Star-Center wäre dann wieder eine echte Meisterschafts-Threat in der Liga. Duren ist 22 Jahre alt, in seiner Prime und hält für viele Jahre an. Die nächsten 48 Stunden der Free Agency könnten die NBA-Landkarte nachhaltig verändern.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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