Die Indiana Fever haben die Los Angeles Sparks mit 87:78 besiegt und dabei eine starke Leistung in der Offensive gezeigt. Caitlin Clark steuerte 24 Punkte und neun Assists bei, während Kelsey Mitchell mit 23 Punkten ebenfalls glänzte. Mitchell traf dabei sieben von neun Würfen aus dem Feld, was der Fever in der ersten Halbzeit zu einer 56-prozentigen Feldwurfquote verhalf.
Die Partie blieb lange Zeit einseitig. Indiana führte zur Halbzeit deutlich mit 48:34, wobei Mitchell mit 17 Punkten und Clark mit 11 Punkten die Offensive dominierten. Los Angeles kam im vierten Viertel näher heran. Nachdem Clark mit 4:51 verbleibender Spielzeit ihren ersten Dreier traf und die Führung auf 78:63 ausbaute, antworteten die Sparks mit einem 11:3-Lauf. Kelsey Plum verkürzte mit 1:23 auf 83:76, verpasste dann aber einen offenen Dreier von der Seite.
Entscheidend war die Schlusssekunde: Nach einem Turnover der Fever fand Clark Mitchell auf einer Einwurf-Spielweise zu einer Layup, die Indiana auf 85:76 führte. Mit 33,2 Sekunden zu spielen war der Widerstand der Sparks gebrochen. Sophie Cunningham trug 12 Punkte bei, Monique Billings kam in ihrem Saisondebüt auf 9 Punkte und 8 Rebounds. Aliyah Boston notierte 4 Punkte und 7 Rebounds, foulte aber mit 3:32 verbleibend aus dem Spiel.
Für Los Angeles führte Plum mit 25 Punkten die Statistik an. Dearica Hamby erzielte 16 Punkte, Cameron Brink kam auf 11 Punkte und blockte drei Würfe. Nneka Ogwumike und Rae Burrell steuerten je 10 Punkte bei. Starter Ariel Atkins spielte nur 16 Minuten und verließ das Spiel mit einer Kopfverletzung. Ein besonderer Moment für die Fever: Myisha Hines-Allen erreichte 500 Karriere-Assists. Mit diesem Sieg verbesserte sich Indiana auf 1:1, während die Sparks bei 0:2 verbleiben.
Ballports-Take: Clark etabliert sich weiter als absolutes Toptalent in der WNBA. Ihre Kombination aus Punktproduktion und Spielmacher-Fähigkeiten (neun Assists!) ist bemerkenswert für eine Rookie. Interessant: Mitchell als Second Fiddle neben Clark zu haben macht sie beide für Fantasy-Enthusiasten wertvoll, doch Mitchell dürfte weniger konsistent sein als die Star-Rückennummer. DACH-Fans sollten Clark im Blick behalten, nicht nur weil sie das Spiel prägt, sondern weil solche Talente auch Potenzial für internationale Bühnen wie EuroBasket haben könnten. Los Angeles muss dringend Konstanz finden, sonst wird die Season früh zur Belastung.