Kendrick Law sollte den Detroit Lions helfen. Der Wide Receiver war gerade erst in der fünften Runde des 2026 NFL Drafts gepickt worden, die Lions hatten sogar 13 Plätze hochgehandelt um ihn an Position 168 zu sichern. Dann kam Dienstag in einer OTA-Practice das Schlimmste: Law riss sich das ACL in einem Nonkontakt-Drill.
Dan Campbell versuchte, das Ganze in Perspektive zu setzen. Der Lions-Head-Coach sagte am Donnerstag, dass Law das Unglück früh aus der Welt schaffen könne und noch die gesamte Karriere vor sich habe. Das ist eine optimistische Sicht, aber natürlich ein harter Start für einen jungen Spieler, der gerade erst seine NFL-Laufbahn begonnen hat.
Law bringt die physischen Tools mit. Ein 42-Inch-Vertical Jump zeigt explosive Kraft, und in seiner letzten Saison bei Kentucky führte er die Wildcats mit 540 Receiving Yards an. Besonders beeindruckend: 511 dieser Yards erzielte er nach der Ballnahme, was sein Potenzial nach dem Fangen unterstreicht. Der Receiver hatte 2025 zu Kentucky transferiert, nachdem er seine Karriere bei Alabama begonnen hatte.
Ballports-Take: Eine ACL-Verletzung im Rookie-Jahr ist ein großer Rückschlag, aber sie beendet keine Karriere. Law wird die komplette Offseason und darüber hinaus zur Rehabilitation haben. Für Fantasy-Football-Spieler im deutschsprachigen Raum ist klar: Er fällt für 2026 aus dem Kalkül. Die Frage wird sein, ob die Lions ihre Investition für die 2027er Saison geduldig aufbauen, oder ob sie schon früher wieder auf Law setzen. Detroit war aggressiv genug, ihn zu draften – das spricht dafür, dass sie an sein Potenzial glauben.