NBA-Saison 2025-26: Diese Vorhersagen trafen ins Schwarze
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NBA-Saison 2025-26: Diese Vorhersagen trafen ins Schwarze

Am Anfang jeder Saison wagen Experten ihre Vorhersagen. Manche erweisen sich als hellseherisch, andere landen daneben. Jetzt, wo die Saison 2025-26 zu Ende geht, ist es Zeit zu bilanzieren: Wie gut waren die Prognosen wirklich, und was sagen sie über die kommende Spielzeit aus?

New York Knicks: Note A+. Die Prognose lautete, dass die Knicks in der Regular Season den dritten Platz im Osten belegen, aber dennoch die Finals erreichen. Genau so kam es. New York rutschte zwar auf die 3-Seed ab, weil Coach Mike Brown anfangs mit Wachstumsschmerzen kämpfte. In den Playoffs aber transformierten sich die Knicks in die statistisch dominanteste Mannschaft der NBA-Geschichte. Sie erreichten die Finals mit einer 11-Spiele-Siegesserie. Für nächste Saison heißt das: Die Knicks werden in der Regular Season wahrscheinlich besser abschneiden, jetzt wo sie unter Brown vollständig eingespielt sind. Sie gehen als Favoren aus dem Osten in die 2026-27er Spielzeit, unabhängig davon wie diese Finals ausgehen.

Atlanta Hawks: Note A+. Die Vorhersage war konkret: Jalen Johnson schafft es ins All-NBA Third Team. Johnson wurde tatsächlich einer der Breakout-Stars der Saison. Der vielseitige Forward erzielte Karriere-Höchstwerte in allen wichtigen Kategorien: 22,5 Punkte, 10,3 Rebounds und 7,9 Assists pro Partie. Er übernahm die Rolle als Atlantas bester Spieler von Trae Young und landete komfortabel im All-NBA Third Team. In den Playoffs konnte Johnson diese Zahlen nicht halten, kam auf 19,5 Punkte, 7,7 Rebounds und 5,2 Assists. Der 24-Jährige hat Atlanta aber eine neue Richtung gegeben nach dem Young-Trade. Die Hawks sollten nächste Saison mit Johnson in der Führungsrolle wieder ein Kandidat am Rande der Elite sein.

Denver Nuggets: Note A+. Die Prognose: Zwei Nuggets spielen im All-Star Game. Nikola Jokic war gesetzt. Aber Jamal Murray hatte nie einen All-Star-Teammate, und er selbst galt lange als bester aktiver Spieler ohne All-Star-Selection. Die Vorhersage traf zu. Murray legte eine starke Regular Season hin, erzielte Karriere-Höchstwerte von 25,4 Punkten pro Spiel und rangierte beim 3-Point-Schießen bundesweit an Platz fünf. Er wurde nicht nur erstmals zum All-Star gewählt, sondern erhielt auch seine erste All-NBA-Auszeichnung. Doch in den Playoffs brach Murray ein: nur 36 Prozent Feldwurfquote in einer überraschenden First-Round-Niederlage gegen Minnesota. Denver denkt jetzt über drastische Roster-Veränderungen nach. Laut ESPN wird das Franchise bei allen anderen Spielern außer Jokic offene Ohren haben, um ihn mit mehr Top-Talent zu umgeben. Drei Playoffs in Folge ohne Conference Finals reichen nicht.

Toronto Raptors: Note A+. Die Vorhersage war, dass Toronto einen Top-Six-Seed in der Regular Season schafft. Genau das ist eingetroffen.

Wer deutsche Fans der NBA verfolgt, sollte vor allem die Knicks und Nuggets im Auge behalten. Die Knicks haben sich zu einem europäischen Publikumsliebling entwickelt, nicht zuletzt wegen ihrer Playoff-Performance. Bei Denver wird es spannend zu sehen, wie Jokic auf einen neuen Roster reagiert und ob Murray wieder zur Form der Regular Season findet. Für Fantasy-Basketball gilt: Jalen Johnson ist nach dieser Saison ein deutlich wertvollerer Asset als noch zu Saisonbeginn. Murray dagegen könnte einen Value-Pick darstellen, falls Denver ihn behält und sein Playoff-Einbruch als Ausrutscher entpuppt.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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