Allen Graves bleibt im NBA-Draft
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Allen Graves bleibt im NBA-Draft

Allen Graves macht ernst mit seinem NBA-Traum. Der Forward von der Santa Clara University wird seinen Namen in der kommenden Draft-Klasse halten und kehrt nicht ins College zurück, wie ESPN erfuhr. Damit schließt sich für den 6-Fuß-9-Forward aus Louisiana die Tür zu möglichen Rückkehren ins College-Basketball, obwohl er erst vor kurzem die Transfer Portal betreten hatte.

Graves war als ungerankte Highschool-Rekrut zu Santa Clara gekommen und verbrachte seine erste Saison redshirted. Doch als Coach Herb Sendek ihn in der vergangenen Spielzeit in die Rotation aufnahm, zeigte der Forward sofort, warum er jetzt das Interesse der NBA-Scouts auf sich zieht. Obwohl Graves nur in vier Spielen von Anfang an spielte und im Schnitt weniger als 23 Minuten pro Spiel Einsatzzeit erhielt, war seine Effizienz beeindruckend: 11,8 Punkte, 6,5 Rebounds und 1,9 Steals pro Partie vom Bench aus. Dabei schoss er über 40 Prozent von der Dreierlinie und zählte zu den analytischen Lieblingen dieses Draft-Jahrgangs.

Die Statistiken sprechen eine klare Sprache. Graves rangierte landesweit in den Top 20 der Offensive Rating, in den Top 60 bei der Offensive Rebound Percentage und in den Top 10 der Steal Rate. Seine besten Spiele demonstrierten sein Potenzial: 18 Punkte und neun Rebounds gegen das hochkarätige Gonzaga im Januar, 30 Punkte gegen Washington State im Februar, und 17 Punkte nebst sieben Rebounds in seinem letzten College-Spiel gegen Kentucky im NCAA-Turnier.

Früher diese Woche sagte Graves beim NBA Draft Combine aus, er habe mit LSU und Duke gesprochen. Kentucky soll seine Agenten kontaktiert haben. Mit LSU wurde das Programm als Favorit wahrgenommen, sollte sich Graves für einen Schulwechsel entscheiden. Diese Möglichkeit besteht nun nicht mehr. In ESPNs aktuellem Mock Draft wird Graves auf Pick 22 projiziert, was seine Einschätzung als Early-First-Round-Kandidat unterstreicht.

Ballports-Take: Für deutschsprachige NBA-Fans ein interessanter Name, den man sich merken sollte. Graves verkörpert den modernen Forward: athletisch, effizient vom Perimeter, defensiv aktiv. Seine Entwicklung von ungerankt zu Draft-Kandidat zeigt, dass es im American Basketball nicht immer nur die hochgepriesenen Recruits sind, die ihre Karriere machen. Als Bench-Player, der in limitierter Spielzeit liefert, könnte Graves als Roleplayer in einer NBA-Rotation schnell relevant werden. Für Fantasy-Interessierte: Später Draft-Picks mit dieser Effizienz-Signatur entwickeln sich oft zu Sleepern. Die kommenden Pre-Draft-Workouts werden zeigen, wie sehr NBA-Teams ihn in ihre Top-20-Pläne einkalkulieren.

Originalquelle: ESPN / NCAAOriginal lesen →
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