Warriors verlieren zwei Top-Assistenten nach Kerrs Rückkehr
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Warriors verlieren zwei Top-Assistenten nach Kerrs Rückkehr

Die Golden State Warriors bauen ihre Assistenten-Bank um. Terry Stotts und Jerry Stackhouse werden das Team verlassen, nachdem ihre Verträge nach dieser Saison ausgelaufen sind. Das bestätigten Quellen dem ESPN am Donnerstag.

Stotts war zwei Jahre lang Kerrs Lead Assistant und Offensive Coordinator. Der 61-Jährige blickt auf eine fast 30-jährige Trainerkarriere zurück, in der er auch neun Saisons als Head Coach der Portland Trail Blazers tätig war. Bereits während der Regular Season hatte Stotts Kerr informiert, dass er nicht zurückkehren wird. "Meine zwei Jahre dort waren erfüllend. Ich bin in guten Verhältnissen gegangen und wünsche dem Team nur das Beste", sagte Stotts gegenüber ESPN. Er bleibt offen für neue Head-Coaching-Positionen in der NBA.

Stackhouse spielte ebenfalls zwei Saisons unter Kerr. Der 54-Jährige kam im Juli 2024 als Defensive Coordinator zu den Warriors, nachdem Kenny Atkinson den Job aufgegeben hatte, um Head Coach der Cleveland Cavaliers zu werden. Bevor Stackhouse sich den Warriors anschloss, war er fünf Jahre lang Head Coach der Vanderbilt University. Auch er sucht jetzt nach neuen Head-Coaching-Chancen. Warriors-Forward Draymond Green hatte Stackhouse erst kürzlich für den Job an der University of North Carolina vorgeschlagen, bevor die Schule Michael Malone, den ehemaligen Coach der Denver Nuggets, einstellte.

Der Austausch auf der Bench ist größer als nur diese beiden Abgänge. Im Januar verließ bereits Chris DeMarco die Warriors, um Head Coach der New York Liberty zu werden. Mit seinem Weggang rückte Langzeit-Assistent Kris Weems auf, der im neuen Coaching-Setup bleiben wird. Die Warriors befinden sich nun in den frühen Phasen der Suche nach Ersatz für Stotts und Stackhouse. Willie Green, ehemaliger Head Coach der New Orleans Pelicans, steht auf der Kandidatenliste. Green startete seine NBA-Trainerkarriere 2016 bei den Warriors und verbrachte drei Saisons als Assistent auf Kerrs Staff. Die beiden pflegen eine enge Beziehung.

Steve Kerr hatte sich in der vergangenen Woche nach längeren Überlegungen dazu entschlossen, bei den Warriors zu bleiben. Er unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag und bleibt damit der bestbezahlte Trainer der NBA. Die Warriors hatten eine schwierige Saison mit nur 37 Siegen und verpassten die Playoffs über die Play-In-Serie. Das Management machte Kerr nach der Saison deutlich, dass Veränderungen notwendig sind. In den kommenden zwei Monaten, während der NBA-Transferperiode, wollen die Warriors nicht nur ihren Kader um Steph Curry neu aufbauen, sondern auch ihr Coaching-Team unter Kerr komplett umstrukturieren.

Ballports-Take: Die Warriors räumen auf allen Ebenen auf. Steve Kerr bleibt, aber seine engste Mannschaft verlässt ihn. Das spricht dafür, dass Golden State eine echte Veränderung will und nicht nur kosmetische Anpassungen plant. Willie Green als möglicher Kandidat ist interessant, weil er bereits Warriors-DNA hat und mit Kerr vertraut ist. Deutsche Fans, die das Team folgen, sollten im Sommer genau hinschauen: Die Warriors bauen praktisch neu auf. Das könnte bedeuten, dass etablierte Stars wie Curry Hilfe erhalten, um die Dynastie wieder auf die Beine zu stellen.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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