Die Golden State Valkyries treffen am Montagabend auf die Connecticut Sun. Ein Spiel zwischen zwei Teams, die unterschiedlicher kaum sein könnten in dieser noch jungen Saison.
Golden State sitzt mit einer 3-2-Bilanz und 2-0 in der Western Conference deutlich besser in der Spur. Die Valkyries haben zu Hause ihre Stärke, gewannen in der vergangenen Spielzeit 14 ihrer 22 Heimspiele. In der laufenden Saison sorgen sie für Offensive Stabilität und halten die Gegner knapp. Im Schnitt schenken sie den Konkurrenten 76,3 Punkte pro Spiel ein, während sie selbst 77,7 erzielen.
Connecticut dagegen kämpft mit einer 1-6-Bilanz und 0-1 in der Eastern Conference. Die Sun waren auswärts besonders schwach, holten in der ganzen letzten Saison nur vier Siege in 18 Auswärtsspielen. Defensiv wird es eng, im Schnitt mussten sie 86,0 Punkte pro Spiel zulassen.
Bei den Valkyries fehlt Cecilia Zandalasini, die mit einer Gehirnerschütterung ausfällt. Iliana Rupert ist für die gesamte Saison raus, sie ist schwanger. Juste Jocyte trainiert sich wieder heran und ist ebenfalls noch fraglich. Connecticut hat mit Olivia Nelson-Ododa (Knöchelprobleme) und Brittney Griner (Rippenverletzung) zwei Spielerinnen im Zweifel-Status. Leila Lacan fällt aus, allerdings nicht verletzungsbedingt.
Das Spiel beginnt Montagabend um 22 Uhr EDT in San Francisco.
Ballports-Take: Für europäische Basketball-Fans ist das WNBA-Format weiterhin Neuland, doch Brittney Griner ist auch hierzulande ein Name, den man kennt. Connecticut hat aktuell aber ohnehin zu viele Baustellen, um Golden State unter Druck zu setzen. Die Valkyries sollten diesen Heimvorteil nutzen und weiterhin ihre Western-Conference-Position festigen. Wer den Aufstieg der WNBA verfolgt, sollte solche Mismatches im Auge behalten, sie zeigen die wachsende Qualitätsunterschiede in der Liga.