Alabama State sperrt vier Spieler wegen Spielmanipulation
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Alabama State sperrt vier Spieler wegen Spielmanipulation

Vier Basketballer der Alabama State University wurden vom NCAA dauerhaft gesperrt, nachdem sie Zahlungen von Wettanbietern angenommen haben, um ein Spiel zu manipulieren. Amarr Knox, Shawn Fulcher, Corey Hines und Tony Madlock sollen sich auf Bestechung eingelassen haben, als Alabama State am 5. Dezember 2024 bei Southern Miss antrat. Die Partie endete 81-64 zugunsten der Favoriten aus Mississippi.

Den NCAA-Ermittlungen zufolge boten zwei identifizierte Wettbettler den vier Spielern insgesamt 2.000 Dollar an, um das Spiel absichtlich zu verlieren. Die Spieler nahmen das Angebot an und wurden anschließend bezahlt. Knox, Hines und Madlock waren in der Saison 2024-25 die drei Topscorer der Hornets, Fulcher kam von der Bank. Knox hatte sich besonders hervorgetan, als sein Layup eine Sekunde vor Spielende Alabama State zum 70-68-Sieg über Saint Francis in der NCAA-Turnierqualifikation (First Four) verhalf.

Die beiden beteiligten Wettbettler wurden im Januar von der Staatsanwaltschaft für den Osten Pennsylvanias unter Anklage gestellt. Ihnen wird Drahtbetrug und Bestechung im Zusammenhang mit Sportwetten vorgeworfen. Die NCAA wurde auf die Spielmanipulation aufmerksam, nachdem Hines zur Temple University wechselte. Temple informierte die NCAA-Enforcement-Abteilung, dass Hines vom FBI kontaktiert worden war und Textnachrichten gezeigt bekam, die ein Problem der Sportintegrität bei Alabama State betrafen. Zum Zeitpunkt der Sperrung waren keine der vier Spieler aktiv auf einer College-Mannschaft registriert.

Ballports-Take: Das ist einer dieser Fälle, die zeigen, wie anfällig auch der College-Basketball für externe Korruption ist. Knox war für Alabama State ein Held, Knox-Moment im Turnier, und nun wird genau dieser Erfolg überschattet von Spielmanipulation. Für europäische Basketfans, die American College Basketball verfolgen, ist das eine wichtige Lektion: Nicht jede dramatische Szene ist echt, wenn Geld im Spiel ist. Die NCAA agiert hier konsequent mit lebenslanger Sperrung, doch die Frage bleibt, wie viele solcher Fälle unentdeckt bleiben.

Originalquelle: ESPN / NCAAOriginal lesen →
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