Luke Kennard einigt sich mit Phoenix auf zwei Jahre
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Luke Kennard einigt sich mit Phoenix auf zwei Jahre

Luke Kennard unterschreibt bei den Phoenix Suns. Der 30-jährige Shooting Guard erhält einen Zweijahresvertrag über 13 Millionen Dollar, wobei die zweite Saison eine Player Option ist. Kennard kommt zu den Suns nach einer beeindruckenden Phase bei den Los Angeles Lakers zum Ausklang der vergangenen Saison.

Die Lakers hatten Kennard im Februar von den Atlanta Hawks geholt und dafür Gabe Vincent sowie einen Second-Round Pick 2032 aufgegeben. Sofort machte sich der neun Jahre lange NBA-Veteran neben Luka Doncic, LeBron James und Austin Reaves bemerkbar. Seine Fähigkeit, aus der Distanz zu treffen und das Spiel zu gestalten, passte perfekt ins System. Kennard führte die gesamte Liga in der Drei-Punkte-Quote an und versenkte 47,8 Prozent seiner Würfe von draußen übers ganze Jahr. Nach seinem Wechsel zu den Lakers verbesserte er sich noch einmal und schaffte 44,8 Prozent. Dies ist bereits die dritte Saison in seiner Karriere, in der er diese Auszeichnung erhält.

Für Phoenix ist die Verpflichtung der nächste Baustein in einem arbeitsreichen Offseason. Die Suns haben bereits Collin Gillespie, Mark Williams und Jordan Goodwin verlängert sowie Forward Miles Bridges von den Charlotte Hornets verpflichtet. Mit Kennard bekommt das Team eine zuverlässige Offensive-Waffe mit echter Schießfähigkeit und Spielverständnis.

Kennard war zuletzt auf einem auslaufenden Vertrag über 11 Millionen Dollar bei den Lakers. Nach mehreren Jahren ohne große Chance auf einen langfristigen Deal an einem Top-Team erhält er mit Phoenix die Möglichkeit, bei einem ernsthaften Contender zu spielen und sein hohes Schießniveau zu halten.

Für europäische Basketball-Fans, die die NBA verfolgen, zeigt Kennards Karriereverlauf etwas Wichtiges: In einer Liga, die zunehmend vom Drei-Punkte-Schießen dominiert wird, kann ein Spieler mit einer spezialisierten, aber wertvollen Fähigkeit trotzdem über Jahre hinweg relevant bleiben. Kennard ist kein Superstar und wird nie eines sein, aber seine Effizienz von der Linie macht ihn für jeden Contender attraktiv. Mit Doncic, James und Reaves hatte er in Los Angeles eine komfortable Rolle und konnte diese Rolle nun bei Phoenix fortsetzen. Das ist nicht die Geschichte eines Comebacks, sondern einer stillen, verlässlichen Karriere eines Roleplayers, der genau weiß, wie er sich in ein Team einpasst.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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