Josh Allen hat sich im März 2025 in die NFL-Geschichte eingeschrieben. Der Quarterback der Buffalo Bills unterzeichnete einen Vertrag, der ihm 250 Millionen Dollar an garantiertem Geld über sieben Jahre bis 2031 sichert. Damit löste Allen Deshaun Watson ab, der für die Cleveland Browns 230 Millionen kassierte. Dak Prescott von den Dallas Cowboys landete mit 229 Millionen auf Platz drei.
Wenn man sich die durchschnittliche Jahresgage anschaut, sieht das Ranking allerdings anders aus. Prescott führt diese Liste mit 61,6 Millionen pro Saison an, gefolgt von Joe Burrow der Cincinnati Bengals mit 61,3 Millionen. Jordan Love bei den Green Bay Packers und Trevor Lawrence der Jacksonville Jaguars komplettieren die Top vier mit Jahresschnitte zwischen 56 und 58 Millionen.
Der Vertragsboom 2025 beschränkte sich nicht auf die QB-Position. Saquon Barkley sicherte sich als Running Back der Philadelphia Eagles 36 Millionen garantiertes Geld und einen Jahresschnitt von 20,6 Millionen. Damit überflügelte Barkley Christian McCaffrey von den San Francisco 49ers deutlich und setzte neue Maßstäbe für sein Position.
An der Wide-Receiver-Position floss besonders viel Geld. Jaxon Smith-Njigba von den Seattle Seahawks erhielt im März 2026 einen Deal über 120 Millionen garantiertes Geld mit einem Jahresschnitt von 42 Millionen. Ja'Marr Chase von den Cincinnati Bengals folgt mit 112 Millionen Garantien, Justin Jefferson von den Minnesota Vikings mit 110 Millionen und CeeDee Lamb der Dallas Cowboys mit 100 Millionen. Smith-Njigba verdient damit fast so viel pro Jahr wie manche Quarterbacks.
Auch die Offensive Line partizipiert von der Gelddynamik. Laremy Tunsil von den Houston Texans führt die Tackle-Position mit einem Drei-Jahres-Schnitt von 31 Millionen pro Jahr an. Rashawn Slater von den Los Angeles Chargers sicherte sich mit 92 Millionen garantiertem Geld die meisten finanziellen Sicherungen auf dieser Position. Centers verdienen deutlich weniger, Tyler Linderbaum von den Baltimore Ravens kommandiert die Position mit 27 Millionen Jahresschnitt.
Am Tight-End dominiert Trey McBride von den Arizona Cardinals. Sein Vertrag aus April 2025 bringt ihm durchschnittlich 19,3 Millionen pro Jahr. T.J. Hockenson von den Minnesota Vikings hat dagegen mit 42,5 Millionen garantiertem Geld die größten finanziellen Sicherungen auf der Position.
Ballports-Take: Allens Rekordvertrag unterstreicht, dass Top-Quarterbacks weiterhin das teuerste Gut der NFL bleiben. Interessant ist aber, dass Wide Receiver wie Smith-Njigba inzwischen Jahresschnitte von 42 Millionen erreichen, was die Bedeutung dieser Position für moderne Offensiven widerspiegelt. Für Deutsche, die Fantasy Football spielen, sind solche Verträge ein Risikosignal: Barkley und Allen stehen jetzt unter extremem Erfolgsdruck, diese Investitionen zu rechtfertigen. In den kommenden Saisons sollte man genau beobachten, ob diese High-Earner ihr Jahresschnitt-Gehalt auch tatsächlich auf dem Platz verdienen oder ob ihre Leistung unter dem Druck zusammenbrechen.