Hawks lassen Kuminga ziehen und machen ihn zum Free Agent
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Hawks lassen Kuminga ziehen und machen ihn zum Free Agent

Die Atlanta Hawks haben Jonathan Kumingas Team-Option in Höhe von 24,3 Millionen Dollar nicht gezogen. Der 23-Jährige wird damit zum Free Agent, wie ESPN berichtete. Kuminga war im Februar von den Golden State Warriors nach Atlanta gehandelt worden, nachdem es jahrelang Spannungen um seine Rolle bei den Warriors gegeben hatte. Die Hawks gaben Kristaps Porzingis ab, um Kuminga und Buddy Hield zu bekommen.

In der kurzen Zeit in Atlanta zeigte Kuminga durchaus Momente seines Potenzials. Sein Debüt am 24. Februar gegen die Washington Wizards war beeindruckend: 27 Punkte in nur 22 Minuten Spielzeit. Über die reguläre Saison verteilt kam er auf 12,3 Punkte und 5,3 Rebounds in 16 Spielen, spielte aber hauptsächlich von der Bank. In den Playoffs gegen New York zeigte sich ein gemischtes Bild. In Atlantas zwei Siegen gegen die Knicks legte Kuminga 19 und 21 Punkte auf und half seiner Mannschaft zu einer 2-1-Führung. In den darauffolgenden drei Niederlagen kam er aber auf insgesamt nur 34 Punkte und konnte das Aus nicht verhindern.

Kumingas Karriere bei Golden State verlief deutlich weniger spektakulär als erhofft. Als siebter Pick des 2021er Drafts hätte mehr erwartet werden können. Über fünf Jahre Warriors kam er auf einen Durchschnitt von 12,5 Punkten und 4,2 Rebounds pro Spiel. Mit 24 Jahren steht er nun vor der Chance, bei einem anderen Team einen Neuanfang zu machen und endlich die Rolle zu bekommen, die seinem Potenzial entspricht.

Für deutsche Basketball-Fans ist Kuminga eine interessante Figur im kommenden Free-Agent-Markt. Ein athletischer Forward mit Potential, der aber nie wirklich zum Durchbruch gekommen ist. Der nächste Vertrag könnte entscheidend sein. Ob er sich bei einem Team mit mehr Spielzeit etabliert oder weiterhin zwischen Erwartung und Realität pendelt, werden die nächsten Monate zeigen. Mit 24 Jahren ist für einen Player dieser Qualität noch nicht aller Tage Abend.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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