Die University of Kentucky und die Gonzaga University haben sich darauf geeinigt, ihre Männer-Basketball-Serie nicht wie geplant fortzusetzen. Beide Schulen gaben die gegenseitige Entscheidung am Mittwoch bekannt. Hintergrund der Trennung: Jedes Programm wolle sich künftig neu orientieren können, wenn es um sein Spielplan-Management geht. Konkret bedeutet das mehr Flexibilität bei Conference-Verpflichtungen und dem Aufbau von Nonconference-Gegnern.
Zwei Spiele waren noch anstehend gewesen. Kentucky hätte Gonzaga in der Saison 2026-27 zu Hause empfangen sollen, während Gonzaga dann in der Folgesaison 2027-28 Gastgeber hätte spielen sollen. Die bisherige Serie zwischen beiden Teams war deutlich in Gonzagas Gunsten ausgefallen. Über die letzten vier Jahre holte sich Gonzaga drei Siege gegen einen Kentucky-Erfolg. Das letzte Aufeinandertreffen war dabei besonders einseitig: Am 5. Dezember in Nashville, Tennessee, dominierte Gonzaga die Wildcats mit 94-59.
Ballports-Take: Für europäische Fans, die College-Basketball verfolgen, ist das eine gute Erinnerung daran, wie dynamisch und pragmatisch amerikanische Universities ihre Schedules gestalten. Kentucky bekommt damit die Chance, andere Top-Programme ins Ruud-Center zu holen, Gonzaga kann sich ebenfalls neu ausrichten. Es geht nicht um persönliche Konflikte, sondern um optimale Ressourcennutzung im College-Sport.