Dresden Monarchs schlagen Berlin und bleiben ungeschlagen
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Dresden Monarchs schlagen Berlin und bleiben ungeschlagen

Die Dresden Monarchs bleiben in der GFL-Saison 2026 ohne Niederlage. Vor fast 7.500 Fans im heimischen Heinz-Field gewannen die Sachsen ihr viertes Saisonspiel mit 42:14 gegen die Berlin Rebels und stehen damit bei vier Siegen und acht Punkten. Souverän war der Auftritt, sauber nicht immer.

Quarterback Rocky Lombardi fand früh seinen Rhythmus. Nach einem ersten Drive ohne Ertrag bediente er Receiver Montigo Moss zum 7:0, Kicker Florian Finke setzte den Extrapunkt. Zu Beginn des zweiten Viertels wieder dieselbe Verbindung, wieder Touchdown, wieder Finke: 14:0. Dresdens Defense ließ Berlin in dieser Phase kaum Raum.

Trotzdem leistete sich Lombardi drei Interceptions. Die erste fing Deji Agbana, die zweite ausgerechnet der frühere Dresdner Jonas Gacek. Berlin verwandelte keinen dieser Turnover in Punkte, und Dresden zog im dritten Viertel davon: erst ein Lombardi-Lauf in die Endzone, dann ein weiterer Moss-Touchdown zum 28:0, beide Male verlängert von Finke.

Berlin steckte nicht auf. Quarterback Tyquell Fields fand Nate Stewart mit einem Pass über fast 50 Yard zum 28:7. Nach Lombardis dritter Interception stand Berlin sogar kurz vor dem Anschluss, scheiterte aber an der Goal-Line in vier Versuchen an der Monarchs-Defense. Turnover on downs, und Dresden machte den Deckel drauf: Touchdowns von Janne Särkelä und David Moore. Berlins Runningback Filip Uderhardt kam noch zum späten 42:14-Endstand.

Kommende Woche reisen die Monarchs zum Auswärtsspiel nach Braunschweig.

Dresden steht im Norden bei 4:0, aber dieses Spiel hat eine Schwachstelle offengelegt, die in den Playoffs teuer werden kann. Drei Interceptions von Rocky Lombardi, dazu Drops und ein zähes Laufspiel über Toff Lala: Gegen ein Team auf Augenhöhe reicht das nicht. Dass die Defense an der eigenen Goal-Line viermal hielt, war an diesem Samstag der eigentliche Unterschied, und genau diese Defense ist aktuell das Pfund, mit dem Dresden wuchert. Für DACH-Fans bleibt Dresden das Maß im Norden, aber die nächsten Wochen zeigen erst, ob die Offense ihre Fehlerquote senkt. Berlin hat bewiesen, dass die Monarchs ins Wanken kommen, wenn der Gegner die Turnover nutzt, anders als die Rebels es an diesem Tag taten. Das Auswärtsspiel in Braunschweig ist die nächste Standortbestimmung, und der erste echte Gradmesser, ob aus der makellosen Bilanz auch ein Titelanwärter wird.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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