Munich Cowboys dominieren Bayernderby gegen Allgäu
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Von ballports Redaktion · Aktualisiert 9. Juni 2026 um 15:41

Munich Cowboys dominieren Bayernderby gegen Allgäu

Die Munich Cowboys haben das Bayernderby gegen die Allgäu Comets deutlich für sich entschieden. Vor 1127 Zuschauern im Dantestadion gewannen die Münchener mit 53:13 und unterstrichen damit ihre aktuelle Form eindrucksvoll.

Von Beginn an setzten die Cowboys klare Akzente. Bereits nach viereinhalb Minuten fand Quarterback Nick Semptimphelter seinen Wide Receiver Gabriel Boccella über 34 Yards in der Endzone. Josef Jung verwandelte die Extrapoints zum 7:0. Die Comets kamen dagegen nicht ins Spiel und ihre Offense blieb in der Anfangsphase völlig wirkungslos.

Im zweiten Viertel wiederholte sich das Bild. Semptimphelter warf erneut einen präzisen Pass, diesmal über 39 Yards wieder auf Boccella zum 14:0. Die Cowboys-Defense ließ kaum Gegenwehr zu. Dann kam auch noch Running Back Maximilian Mayer zu seinem Touchdown. Ein 29-Yard-Lauf in die Endzone erhöhte auf 21:0. Jung schloss das erste Halbjahr mit einem 21-Yard Field Goal ab. Bei der Pause führten die Hausherren bereits mit 24:0.

Nach dem Seitenwechsel machte München sofort weiter. Sebastian Reiner fing einen 23-Yard-Pass von Semptimphelter zum 31:0. Erst dann gelang den Comets ein Lichtblick. Quarterback Brad Jones warf auf Chris Lipsey, der die Münchener Defense überraschte und auf 31:6 verkürzete. Doch die Cowboys ließen sich nicht beeindrucken. Semptimphelter fand Running Back Tobias Wagner mit einem Swingpass über 22 Yards zum 37:6. Jung traf noch sein drittes Field Goal des Tages über 33 Yards zum 40:6.

Im Schlussviertel schraubten die Cowboys das Ergebnis weiter in die Höhe. Wide Receiver Ricardo Knocke fing einen 6-Yard-Pass zum 46:6. Die Comets kamen durch Jones und Lipsey noch einmal zum Touchdown zum 46:13, doch München antwortete direkt. Emre Gökce lief über 5 Yards zum 53:13-Endstand. Die Cowboys zeigten in der Defense über alle vier Viertel Stabilität und ließen die Gäste nie wirklich ins Spiel kommen.

München hat aktuell einen guten Rhythmus gefunden. Die Offense mit Semptimphelter ist variabel, die Defense gibt wenig preis und Jung ist zuverlässig bei den Field Goals. Das ist die Basis für Erfolg in der GFL. Das Rückspiel gegen die Allgäu Comets wird zeigen, ob sich beide Teams weiterentwickelt haben oder ob München in dieser Form weiter dominiert. Für die Cowboys ist diese Partie aber eher ein Zwischenstopp auf dem Weg zu den kommenden Aufgaben.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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