Phoenix schreiben Geschichte: Erster GFL-Sieg in Düsseldorf
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Phoenix schreiben Geschichte: Erster GFL-Sieg in Düsseldorf

Die Regensburg Phoenix haben sich am 6. Juni im Benrather Stadion selbst übertroffen. Nach vier Niederlagen zum Auftakt gelang dem Aufsteiger ein 23:16-Erfolg gegen die Düsseldorf Panther, der nicht nur den ersten Saisonsieg bedeutet, sondern zugleich der erste GFL-Sieg in der Vereinsgeschichte ist.

QB Cameron Yowell orchestrierte die Phoenix-Offense mit Geschick und Präzision. Bereits im ersten Drive bewies die Regensburger Offensive ihre Vielseitigkeit: Eine ausgewogene Mischung aus Pass- und Laufspiel brachte konstante Raumgewinne bis in die Endzone. Yowells 29-Yard-Touchdown-Pass auf Nicolas Hayes zur Führung 7:0 war der erste Akzent einer dominanten Leistung. Dominik Laßmann verwandelte alle PATs sicher und traf später auch aus dem Feld. Die Panther antworteten mit ihrem physischen Laufspiel um Daniel Pedro, zwangen die Phoenix-Defense aber nur zu einem Field Goal zum 7:3.

Im zweiten Viertel kam Regen auf, doch die Phoenix ließen sich davon nicht stören. Ein präziser Pass auf Kevin Evert brachte Regensburg in die Red Zone, wo Hayes erneut traf und auf 14:3 erhöhte. Düsseldorf verkürzte postwendend mit einem Touchdown-Pass auf 14:10, doch die Phoenix-Defense blockte kurz darauf das angestrebte Field Goal vor der Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel drehte Regensburg die Kontrolle vollständig auf ihre Seite. Nebechi Abana erzielte mit einem starken Lauf den nächsten Touchdown zum 21:10. Die Defense um Jaylin Woods dominierte jetzt die Szenen: Sie erzwang einen Fumble, den Woods selbst sicherte, und brachte die Panther in beständige Bedrängnis. Mit erneut einsetzenden Regenfällen ging es beim Stand von 21:10 ins letzte Viertel.

Die Bedingungen wurden zusehends schwieriger, der Ball rutschig, das Feld tückisch. Doch die Phoenix spielten konzentriert und kontrolliert. Mitte des vierten Viertels folgte die Vorentscheidung: Nach starkem Druck, angeführt von Woods, erzwang die Defense einen Safety zum 23:10. Düsseldorf versuchte danach mit zwei Onside Kicks zurück ins Spiel zu kommen und verkürzte spät auf 23:16, doch beide Kick-Versuche sicherte Regensburg. Yowell kniete ab und machte damit die Geschichte perfekt.

Woods, der mit mehreren entscheidenden Plays den Unterschied ausmachte und zum Spieler des Tages gewählt wurde, fasste die Phoenix-Mentalität zusammen: Das Team kam raus, setzte seinen Gameplan konsequent um und spielte genau den Football, zu dem es fähig ist. Nach vier unbefriedigenden Wochen zum Saisonstart war dieser Auswärtssieg nicht nur ein Sieg, sondern ein Statement. Regensburg hat bewiesen, dass es in dieser Liga bestehen kann. Mit diesem Erfolgserlebnis im Gepäck kehrt die Mannschaft nach Hause zurück und kann jetzt wirklich an die Trendwende glauben.

Für ein deutsches GFL-Team ist so ein Moment selten. Die Phoenix haben sich in ihrer ersten Saison auf höchster Ebene in schwierigsten Bedingungen nicht entmutigen lassen und gegen eine etablierte Mannschaft gewonnen. Das ist keine Überraschung, sondern das Ergebnis von Disziplin und Gameplan-Umsetzung. Regensburg zeigt damit, dass die ersten vier Niederlagen nicht das letzte Wort sein müssen. Diese Art von Sieg gibt einer jungen Franchise enormen Schub für die kommenden Wochen.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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