Monarchs bleiben makellos, Rebels chancenlos
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Monarchs bleiben makellos, Rebels chancenlos

Die Dresden Monarchs setzen ihre makellosen Serie in der effect® ENERGY GFL fort. Gegen die Berlin Rebels gewannen die Sachsen deutlich mit 42:14 und bleiben nach vier Spieltagen ungeschlagen. Das Spiel vor knapp 7.500 Zuschauern im Heinz-Field war weniger eng als frühere Duelle zwischen den beiden Teams, doch es offenbarte auch Schwachstellen bei den Gastgebern.

Dresdens Defense startete dominant. Ein schneller Stop des ersten Berlin-Drive zeigte sofort die Richtung an. Im eigenen Angriff sorgte QB Rocky Lombardi aber zunächst für einen eigenen Fehler. Ein Fehlpass kam den Rebels in die Hände, Deji Agbana schnappte sich die Interception. Berlin konnte daraus nichts machen. Dresden richtete sich auf und machte es besser: Lombardi fand Receiver Montigo Moss in der Endzone, Florian Finke verwandelte zum 7:0. Die Dominanz wuchs. Im zweiten Viertel erneut Lombardi zu Moss, erneut Touchdown, 14:0 die Folge.

Auf der Dresdner Seite zeigten sich aber Risse. Das Laufspiel mit Toff Lala kam nicht in Schwung. Im Passspiel häuften sich Ungenauigkeiten, auch Lombardi patzte abermals mit einer Interception, diesmal fing Ex-Dresdner Jonas Gacek ab. Wieder konnte Berlin nicht profitieren. Im dritten Viertel dann der Monarchs-Offensivfestival. Lombardi rannte selbst zum Touchdown, Moss traf es erneut, beide Male Finke erfolgreich. Der Spielstand zeigte 28:0. Berlin kam nun besser rein. QB Tyquell Fields warf einen Traumpass auf Nate Stewart über fast 50 Yards zum 28:7. Und tatsächlich deutete sich an der Schwelle zum Schlussviertel noch etwas an. Dresdens dritte Interception von Lombardi, Berlin im Angriff, das Spiel atmete wieder.

Doch die Monarchs-Defense stellte sich hin, wo es zählte. Die Rebels standen kurz vor der Endzone, hatten vier Versuche, scheiterten aber. Turnover on downs. Dresden machte den Deckel drauf. Janne Särkelä und David Moore schnappten sich jeweils einen Touchdown, 42:7 zum Endstand aus Dresdens Sicht. Berlin kam nur noch zu Runningback Filip Uderhardts Lauftouchdown zum 42:14 Endstand.

Dresden behält vier Siege und acht Punkte. Das Team zeigt Qualität in der Abwehr und hat mit Lombardi einen explosiven Spielmacher. Allerdings: Die Interceptions häuften sich zu sehr, das Laufspiel blieb unterentwickelt und offensive Ballverluste werden gegen stärkere Gegner teuer. Trotzdem ist die 4:0-Bilanz für ein deutsches GFL-Team außergewöhnlich. Kommende Woche geht es nach Braunschweig, dort wartet eine neue Herausforderung.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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