Dresden dominiert Kiel deutlich vor Sommerpause
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Dresden dominiert Kiel deutlich vor Sommerpause

Die Dresden Monarchs setzen ihre makellose Bilanz in der effect® ENERGY GFL fort. Gegen die Kiel Baltic Hurricanes zeigten die Sachsen ein beeindruckendes Gesamtpaket und siegten mit 42:7 vor knapp 4.500 Zuschauern im Heinz-Field. Besonders bemerkenswert war die offensive Leistung, die in dieser Saison häufig unter Druck geraten war.

Kiel kam mit der ersten Offense aufs Feld und konnte sich bis in die Nähe der Dresdner Endzone arbeiten. Ein Touchdown gelang den Baltic Hurricanes nicht, auch der Fieldgoalversuch scheiterte. Das war das Signal für Dresden. Rocky Lombardi dirigierte seinen Angriff mit beeindruckender Sicherheit. Runningback Toff Lala sorgte mit dominanten Runs für die ersten Firstdowns, ein präziser Pass auf Wide Receiver Montigo Moss folgte. Lala stürmte erneut in die Endzone. Nach dem Extrapunkt von Kicker Florian Finke führte Dresden 7:0.

Kiels Defense wirkte überfordert. Dreimal in Serie stoppte Dresdens Defense die Gäste nach drei Spielzügen und erzwang Punts. Und Lombardi nutzte die Chancen eiskalt. Ein zweiter Lala-Touchdown erhöhte auf 14:0, ehe ein Zuckerpass auf Tight End Janne Särkelä das dritte Touchdown markierte. Für den vierten Touchdown schnürte sich Lombardi selbst die Schuhe: Von gut 25 Yards entfernt entdeckte er mehrere Lücken in der Kieler Defense, sprintete nahezu unbedrängt über die Goalline. Zur Pause führte Dresden 28:0.

Kiel hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff noch eine Chance. Nach einem langen Pass erreichte Receiver Michel Peschel die Nähe der Dresdner Goalline. Doch in vier Versuchen fanden die Hurricanes keine Lösung. Defensive Back Jason Denneboom parierte mehrere Pässe und hielt die Endzone rein.

Im dritten Viertel setzte Dresden das Programm fort. Montigo Moss fing zwei weitere Touchdown-Passes. Bei 42:0 hätte das Spiel längst entschieden sein können. Kurz vor Ende des Drittels passierte Dresdens einzige Unachtsamkeit an diesem Nachmittag: Nach einem Kick-Off fing Kiel-Returner CJ Davis den Ball nahe der eigenen Endzone und sprintete über das gesamte Feld zum einzigen Hurricane-Touchdown. Mit Block-Unterstützung seiner Vorderleute war Davis nicht zu halten. Kicker Anousheh Fulford verkürzte auf 42:7.

Für die Monarchs war dieser späte Gegentreffer nach einer sonst fehlerfreien Vorstellung ein kleiner Wermutstropfen, aber die Leistung stand nicht mehr zur Disposition. Im vierten Viertel wechselte Headcoach Greg Seamon seine Starter aus. Die Partie endete mit Dresdens 42:7-Sieg. Nach dem Schlusspfiff stürmten die Fans die Tartanbahn für eine angekündigte Autogrammstunde.

Dresden hat unter der Woche offensichtlich die richtigen Lehren aus den kritisierten vorherigen Performances gezogen. Das Laufspiel funktionierte dominant, Rocky Lombardi zeigte seine volle Bandbreite und die Defense erstickte Kiels Offensivbemühungen im Keim. Vor der Sommerpause wartet noch eine Herkules-Aufgabe: Die Monarchs reisen zum Titelverteidiger Potsdam Royals, der ebenfalls ungeschlagen ist. Die Art und Weise, wie Dresden gegen Kiel dominierte, könnte für diesen Showdown das richtige Selbstvertrauen geben. Allerdings ist Potsdam eine ganz andere Hausnummer als die Baltic Hurricanes. Die Royals haben sich ihren Meister-Status nicht grundlos verdient.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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