Munich Cowboys dominieren Straubing deutlich
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Munich Cowboys dominieren Straubing deutlich

Bei 34 Grad im Schatten haben sich die Munich Cowboys gegen die Straubing Spiders durchgesetzt. Der 41:14-Sieg vor 1027 Zuschauern fiel deutlicher aus, als es die erste Hälfte vermuten ließ. Die Gastgeber ließen sich von frühen Gegenwehr nicht ablenken und zogen im Verlauf des Spiels immer stärker davon.

Quarterback Nick Semptimphelter der Munich Cowboys setzte gleich im ersten Drive ein Zeichen. Nach zwei Minuten passte er auf Wide Receiver Gabe Boccella, der 51 Yards zur 7:0-Führung davonlief. Straubing antwortete postwendend: Edward-Jonathan Mangum nahm einen Punt auf und trug ihn in die Endzone zurück zum 7:7-Ausgleich. Damit war klar, dass die Spiders nicht kampflos antreten würden, auch wenn die Offense um Quarterback Raleigh-Benjamin Yeldell noch fehlerhaft agierte.

Doch München ließ sich nicht beeindrucken. Running Back Mustafa Othmann-Kaldun brachte die Cowboys mit 14:7 in Führung. Danach übernahmen die Hausherren das Kommando. Semptimphelter warf zwei weitere Touchdowns, erst auf Maximilian Mayer zur 21:7-Führung, dann auf Gabe Boccella erneut. Straubing schaffte es noch, durch einen Yeldell-Pass auf Jordan Pouncey vor der Pause auf 21:14 heranzukommen, doch das war die letzte wirklich enge Phase des Spiels.

Im dritten Viertel verlor Yeldell zweimal den Ball. Maximilian Mittasch erhöhte mit zwei Feldtoren auf 24:14 und später 27:14. Die Spiders kamen aus dem Tritt, während München die Kontrolle fest in Händen behielt. Ein weiteres Fumble von Jordan Pouncey besiegelte das Schicksal. Im vierten Viertel machte Semptimphelter seinen dritten Pass-Touchdown auf Boccella zur 34:14-Führung. Boccella schnappte sich wenige Sekunden vor dem Ende seinen dritten Touchdown des Tages zum finalen 41:14.

HeadCoach Christos Lambropoulos der Munich Cowboys lobte seinen Sieg, mahnte aber zur Vorsicht. Seine Mannschaft habe zwar Talent und Anlagen, müsse aber konsistenter und stabiler spielen. Mit vier Siegen aus sechs Spielen blicken die Cowboys nach oben. Die kommende Bye Week wird München nutzen, um an diesen Details zu arbeiten.

Die Munich Cowboys haben in dieser GFL-Saison ein klares Profil entwickelt: Sie können dominant spielen, wenn es läuft, und die Spiders zeigen, dass sie entwicklungsfähig sind. Für Bayern ist das ein wichtiger Sieg vor der Pause, um Schwung in die Rückrunde zu nehmen. Straubing muss nach dieser Leistung allerdings überlegen, wie die Turnover in den Griff bekommen werden. In einer Liga wie der GFL wird jeder Fehler über Sieg und Niederlage entscheiden.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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