Hitzerekord stoppt Invaders-Spiel in Berlin
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Hitzerekord stoppt Invaders-Spiel in Berlin

Das Auswärtsspiel der Hildesheim Invaders bei den Berlin Rebels fiel am Samstag einer extremen Wetterlage zum Opfer. Im Berliner Mommsenstadion herrschten Temperaturen von über 40 Grad Celsius, die alle Beteiligten dazu bewegten, die Partie nicht anzupfeifen.

Bis zuletzt hatten beide Teams alles für den Einsatz vorbereitet. Die Spieler standen bereit, die Trainer ihre Strategien parat. Doch wenige Stunden vor dem Kickoff berief die German Football League eine Krisensitzung ein. Vertreter der GFL, die Schiedsrichter und Funktionäre beider Vereine kamen zusammen, um über die Verantwortbarkeit der Partie unter diesen Bedingungen zu beraten.

Das Ergebnis fiel eindeutig aus. Niemand war bereit, das Risiko zu tragen. Die gesundheitlichen Gefahren für Spieler, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und alle anderen Helfer waren unter solcher Hitze schlicht zu hoch. Eine Austragung kam nicht in Frage.

Eine naheliegende Lösung bot sich an: den Kickoff in die kühleren Abendstunden verschieben. Doch auch das scheiterte an der Realität. Das zuständige Bezirksamt Berlin-Charlottenburg erteilte keine Genehmigung für eine Spielverlagerung am selben Tag. Die organisatorischen Möglichkeiten waren damit ausgeschöpft.

Die kurzfristige Absage traf beide Teams hart. Hildesheim und Berlin hatten sich vollständig vorbereitet, Spieler und Betreuer waren mental auf das Spiel eingestellt. Die Enttäuschung über den Zeitpunkt war entsprechend groß. Jan Hendrik Meyer, Vorsitzender der Hildesheim Invaders, drückte es deutlich aus: Die Vorbereitungen beider Teams waren abgeschlossen, alle wollten spielen. Gleichzeitig erkannte Meyer an, dass der Schutz der beteiligten Personen richtig priorisiert worden war.

Wann und wie die Begegnung nachgeholt wird, werden die GFL und beide Vereine in den kommenden Tagen klären. Die Partie bleibt damit vorerst ausstehend.

Dass Extremwetter eine GFL-Partie zum Absagen zwingt, ist selten. Die Entscheidung zeigt aber auch, wie ernst die Liga und ihre Partner die Gesundheit aller Beteiligten nehmen. 40 Grad sind nicht einfach ein Diskomfort, sondern ein echtes Risiko für Kreislaufprobleme und Hitzekollapse. Der Fußball mag bei jeder Temperatur gespielt werden, American Football mit voller Ausrüstung aber verlangt nach vernünftigen Grenzen. Die GFL hat sie korrekt gezogen.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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