Unicorns feiern siebten Sieg, Klenk überzeugt als Backup
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Unicorns feiern siebten Sieg, Klenk überzeugt als Backup

Die Schwäbisch Hall Unicorns haben sich in Regensburg eindrucksvoll durchgesetzt. Mit 42:14 besiegten die Gäste Aufsteiger Regensburg Phoenix und wahren damit ihre makellose Bilanz. Besonders bemerkenswert: Julius Klenk sprang für den verletzten Lars Heidrich ein und zeigte eine souveräne Leistung als Backup-Quarterback.

Bei sommerlichen Bedingungen und teils kräftigem Wind im Stadion am Weinweg dominierten die Unicorns von Beginn an. Klenk fand bereits nach knapp acht Minuten Rayjuon Pringle mit einem 44-Yard-Touchdown-Pass zum 0:7. Die Regensburger Defense hatte keine Antwort parat. Im ganzen ersten Viertel blieb Phoenix ohne First Down und ohne Punkte.

Die Haller Offensive ließ kein Mitleid walten. Nach einem erfolgreichen Drive über 93 Yards vollendete Kelley Joiner zum 0:14. Noch im ersten Viertel schnappte sich Monteze Latimore eine Interception, was die nächste Scoring-Gelegenheit einleitete. Marvin Fuchs vollstreckte zum 0:21. Im zweiten Viertel legte Joiner nach und rannte selbst zum 0:28 in die Endzone.

Regensburg zeigte dann erste Lebenszeichen. Gary Tyler zauberte mit einem 97-Yard-Kickoff-Return-Touchdown etwas Spannung in die Partie und verkürzte auf 7:28. Klenk antwortete prompt mit einem 37-Yard-Pass auf Magnus Bumiller zum 7:35. Phoenix-Quarterback Cameron Yowell lief selbst zum 3-Yard-Touchdown, so stand es zur Pause 14:35 für Schwäbisch Hall.

Nach dem Seitenwechsel fand Regensburg besser in die Partie und konnte die Offense nun länger auf dem Feld halten. Doch genau in dieser kritischen Phase setzte die Haller Defense das entscheidende Ausrufezeichen. Jordan Toles fing einen Pass ab und sprintete 80 Yards zum Pick-Six in die Endzone. Das war der psychologische Knockout. Beim 14:42-Endstand blieb es dann.

Die restliche Zeit kontrollierten die Unicorns durch starkes Laufspiel und lange Ballbesitzphasen. Regensburg fand gegen die gut organisierten Haller keine Antwort mehr. Mit ihrem siebten Sieg im siebten Saisonspiel setzten sich die Schwäbisch Hall Unicorns weiter an die Spitze der GFL. Head Coach Felix Brenner lobte besonders Klenk: Der Backup-Quarterback habe seine Aufgabe bravourös gemeistert. Besonders beeindruckend war die erste Halbzeit mit 35 Punkten, die Schwäbisch Halls Dominanz unterstreicht.

Für Schwäbisch Hall ist jetzt erst mal Zeit zum Durchatmen. Eine Bye Week steht an, bevor mit den Pforzheim Wilddogs ein neuer Top-Gegner wartet. Für Regensburg dagegen wird es schwer, aus dieser Niederlage Lehren zu ziehen, wenn solch etablierte Kraft wie Schwäbisch Hall mit einem Backup-QB derart dominant auftritt.

Dass die Unicorns auch ohne ihren Stamm-Quarterback einfach weitermachen und souverän gewinnen, zeigt die Tiefe ihres Kaders. Julius Klenk hat unter Beweis gestellt, dass die Offense auch mit ihm läuft. Das ist eine gute Nachricht für die Haller Fans, die sich bislang sorgen machen mussten. Regensburg hatte gegen diese Qualität von Anfang an keine Chance, der dominanten ersten Halbzeit mit 35:14 zur Pause war das Spiel faktisch entschieden. Der Pick-Six von Jordan Toles im dritten Viertel war dann nur noch Zucker auf dem Kuchen.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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