Razorbacks demolieren Straubing mit 66:8
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Razorbacks demolieren Straubing mit 66:8

Die ifm Razorbacks Ravensburg haben sich selbst übertroffen. Mit einem 66:8-Sieg über die Straubing Spiders feierten die Oberschwaben vor 1.548 Zuschauern im TeleData-Stadion ihren höchsten Saisonsieg. Das ifm Family Gameday powered by ifm electronic bot dabei nicht nur eine familiäre Atmosphäre, sondern auch Football auf höchstem Niveau, auch wenn das Wetter zeitweise regnerisch war.

Ravensburg startete zunächst zögerlich. Ein schneller Three and Out ermöglichte Straubing, erste Feldposition zu erlangen. Doch die Gäste zeigten länger als erwartet Widerstand. Ein Sack von Samuel Mindham stoppte den Spider-Drive und gab Ravensburg die Gelegenheit, ins Spiel zu finden. QB Broghean McGovern fand Adrian Terwart mit einem präzisen Pass, und Runningback Lennies McFerren setzte mehrere starke Läufe nach. McFerren vollendete den Drive selbst zum ersten Touchdown, Tim Müller erhöhte auf 7:0.

Im zweiten Viertel zeigte sich die Ravensburger Offense bereits deutlich sicherer. McGovern fand Terwart erneut, diesmal trotz strömenden Regens mit einer feinen Ballkontrolle. Müller erhöhte per Field Goal auf 10:0. Auf der anderen Seite schaltete sich die Defense immer lauter ein. Nils Wulf fing einen Pass der Spiders ab und brachte sein Team sofort zurück. McGovern zeigte kein Erbarmen und fand den freistehenden Tim Müller zum nächsten Touchdown. Nach einem misslungenen Extrapunkt stand es 16:0. Luca Kauderer und Gerson Barros Lima häuften Sacks für die Ravensburger Defensive an. Nach einem starken Return von Alex Mashak kassierte Straubing bereits die nächste Serie: Anthony Harris Jr. fing den Touchdown-Pass, und McFerren verwandelte die Two-Point-Conversion zum 24:0.

Die Spiders ließen sich nicht völlig abfertigen. Mit einem tiefen Pass erzielten sie vor der Halbzeit ihren einzigen Touchdown und holten mit der erfolgreichen Two-Point-Conversion auf 24:8 auf.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gäste erneut engagiert, doch die Ravensburger Defensive blieb auf Höhe. Ben Rashid sorgte mit einem Sack und erzwungenem Fumble für Ballverlust, Samuel Mindham sicherte. Kurz darauf griff Nils Wulf zum zweiten Mal in dieser Partie ab und trug den Ball bis kurz vor die Endzone. McFerren vollendete erneut zum Touchdown, beim 30:8-Stand blieb die Two-Point-Conversion diesmal hängen.

Das vierte Viertel wurde zur vollständigen Demonstration von Offensivpower. Adrian Terwart erhöhte auf einen Pass von McGovern, Anthony Harris Jr. fing die Two-Point-Conversion. William Enneking tankte sich nach einem starken Catch durch mehrere Tackles in die Endzone. Tim Müller folgte nach einem weiteren tiefen Pass. Die Defense ließ Straubing kein einziges First Down mehr zu. Nach der Two-Minute-Warning griff Alex Mashak einen weiteren Spiders-Pass ab. McGovern fand William Enneking erneut zum Touchdown, McFerren verwandelte die Two-Point-Conversion. Den Schlusspunkt setzte McGovern drei Sekunden vor Spielende mit einem Pass auf Anthony Harris Jr., der über die gesamte Partie hinweg permanent von mindestens zwei Verteidigern gedeckt wurde. McFerren verwandelte auch die abschließende Conversion zum verdienten 66:8-Endstand.

Die Statistiken belegen die komplette Kontrolle Ravensburgs. Eine Third-Down-Efficiency von 70 Prozent zeigt einen Gegner, der seine Spielzüge nahezu nach Belieben umsetzte. Die Defense brachte drei Sacks und drei Interceptions zusammen. In der Offense knackten gleich drei Passempfänger die Marke von 100 Receiving Yards: William Enneking, Adrian Terwart und Tim Müller. Aidan Enneking feierte sein Comeback nach langer Verletzungspause.

Für Ravensburg folgt nun eine spielfreie Woche zum Rutenwochenende. Danach geht es auswärts zu den Allgäu Comets nach Kempten.

Dieser 66:8-Sieg ist ein Statement der besonderen Art. Die Razorbacks haben nicht nur eine Mannschaft überfordert, sondern ihre eigene Leistungsgrenze nach oben verschoben. McGovern als QB war dabei der Dirigent, der seine Receiver permanent in optimale Positionen brachte. Dass gleich drei Receiver die 100-Yard-Marke knackten, unterstreicht die balanced Offense, mit der Ravensburg aktuell kaum jemand fertig wird. Im Saisonendspurt könnte das ein erheblicher Vorteil sein, besonders wenn es um direkte Vergleiche für die Playoffs geht.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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