Munich Cowboys unterliegen Dresden Monarchs deutlich
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Munich Cowboys unterliegen Dresden Monarchs deutlich

Die Munich Cowboys sind an der Dresden Monarchs gescheitert. Beim 10:48 zeigte sich einmal mehr, welches Kaliber die Sachsen in dieser Saison darstellen. Vor 1581 Zuschauern in München mussten sich die Hausherren bereits früh der Überlegenheit der Gäste geschlagen geben, kämpften sich aber nach vorne.

Der erste Auftritt der Dresdener Offense war gleichzeitig ein Warnschuss. Noch während die Cowboys ihre variable Spielweise aufbauen wollten, verletzte sich Quarterback Nick Semptimphelter bei einem harten Tackling. Der Spielmacher konnte glücklicherweise weitermachen, doch die Richtung war vorgegeben. Mitte des ersten Viertels setzten sich die Monarchs in Szene. Rocky Lombardi fand Montigo Moss in der Endzone zum 7:0, zwei Minuten später stürmte RB Tofunmi Lala neun Yards in die Zone zum 14:0. Die Dresdener Offense funktionierte präzise, während Münchens Defense Schwierigkeiten bekam, die Gäste zu stoppen.

Das zweite Viertel war ein Meisterwerk der Gäste. Lombardis tiefes Pass auf Moss bescherte den Sachsen das 21:0, nur zwei Minuten später war es wieder der Quarterback, der Janne Särkelä in der Endzone erreichte. Zum Pausenstand von 28:0 für die Monarchs brauchte es nur noch eine halbe Minute vor der Halbzeit. Münchens Verteidigung hatte keine Antwort auf die Qualität der Gäste.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Cowboys auf keinen Fall kampflos aufgeben. Doch Dresden machte einfach weiter. Tofunmi Lala trug den Kickoff zur 34:0-Führung, kurz darauf sorgte Montigo Moss mit seinem dritten Touchdown zum 41:0. Münchens WR Gabriel Boccella zeigte mit seiner Wendigkeit immer wieder Ansätze, die Dresdener in Probleme zu bringen, doch es reichte nicht aus. Im dritten Viertel kam auch die zweite Garde der Monarchs zu Wort. Backup QB Marvin Schöne fand David Moore III in der Endzone zum 48:0. Ein 45-Yards-Field Goal von Münchens Kicker Maximilian Mittasch brachte immerhin 3:48 auf das Scoreboard.

Das finale Viertel war ein fehleranfälliges Schlussspiel beider Mannschaften. Eine Interception der Monarchs brachte nichts ein, ein weiterer Field Goal Versuch der Cowboys scheiterte. Ein Snap-Fehler der Dresdener gab München noch eine Chance. QB Valentin Sillem passte Christoph Sass zwei Minuten vor Schluss zur 10:48-Niederlage an. Trainer Christos Lambropoulos sah dennoch etwas Positives: Seine Mannschaft habe nie aufgegeben, auch wenn die Situation hoffnungslos wirkte. Auf dieser Mentalität will München aufbauen.

Das Spiel war eine Demonstration von Dresdener Dominanz, nicht aber eine völlig entwaffnende Performance der Cowboys. München bekam nicht alles zusammen, doch gegen ein Team, das bislang zu den besten der GFL zählt, war auch weniger als zehn Punkte mehr ein Ehrentreffer als eine Schande. Die Gäste spielten effizient und überlegen, ihre Offensive prägte das Bild des Spiels nachhaltig. Für München geht es jetzt darum, die Lehren aus dieser Niederlage mitzunehmen und im nächsten Spiel besser zu verteidigen. Dass die Cowboys nicht aufgeben, daran hatte auch Head Coach Lampropoulos seinen Anteil, der einer der wenigen positiven Punkte für das Team war.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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