Unicorns dominieren Comets und sichern sich Südmeisterschaft
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Unicorns dominieren Comets und sichern sich Südmeisterschaft

Die Schwäbisch Hall Unicorns haben ihre Position als Topfavorit der Südgruppe eindrucksvoll untermauert. Mit einem 56:6-Sieg gegen die Allgäu Comets sicherten sich die Haller bereits vorzeitig die Meisterschaft und bleiben nach neun Spieltagen ungeschlagen. Vor 2.138 Zuschauern im OPTIMA Sportpark, darunter zahlreiche zurückgekehrte Clublegenden zum Homecoming, ließ die Mannschaft von Head Coach Felix Brenner dabei keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen.

Die Unicorns dominierten bereits vom ersten Angriff an. Mathis Harang brauchte nur wenige Minuten, um die ersten Punkte zu erzielen. Der Running Back trug den Ball zunächst aus zehn Yards in die Endzone, kurz darauf folgte sein zweiter Touchdown aus acht Yards. Die Offensive um Quarterback Julius Klenk arbeitete hocheffizient. Klenk fand Rayjuon Pringle über 48 Yards zum Pass-Touchdown, bevor die erste Viertelstunde noch nicht vorbei war. Schwäbisch Hall führte bereits 21:0, die Gäste aus Kempten waren noch immer ohne Punkte.

Die Allgäu Comets spielten zwar aufopferungsvoll, konnten aber der Qualität der Unicorns schlicht nicht standhält. Zur Halbzeit betrug der Rückstand bereits 28:0. Klenk hatte in diesem Abschnitt zwei Touchdownpässe geworfen, beide auf unterschiedliche Zielscheiben, was die Tiefe und Flexibilität der Haller Offensive demonstrierte. Besonders bemerkenswert war Klenks Pass auf Cem Kahveci nur 35 Sekunden vor der Pause zum 28:0.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich die Musik nicht. Joshua Lang fing einen kurzen Pass von Klenk in der Endzone zum 35:0. Erst zu Beginn des Schlussviertels kam es zu einer kleineren Veränderung: Benedikt Schulz gelang den Comets der Ehrentreffer mit einem vierjährigen Lauf zum 35:6. Die Antwort der Unicorns kam unmittelbar. Klenk werkte erneut Kahveci, diesmal mit einem 54-Yard-Bombenpass zum Touchdown.

Das Spiel entwickelte sich zur einseitigen Angelegenheit, doch die Unicorns ließen auch ihre Defense zu Wort kommen. Delfio Gourgel-DaCosta fing einen Pass der Gäste und sprintete 98 Yards zum Pick Six in die gegnerische Endzone. Joshua Lang setzte schließlich den Schlusspunkt mit seinem zweiten Touchdown des Tages zum 56:6-Endstand.

Besonders hervorzuheben ist, dass Schwäbisch Hall erneut auf Quarterback Lars Heidrich und Running Back Kelley Joiner verzichten musste. Julius Klenk warf fünf Touchdownpässe und bewies auch ohne die verletzten Stammkräfte vollständige Kontrolle. Die Tiefe des Kaders zeigte sich auch darin, dass in der zweiten Halbzeit zahlreiche Backup-Spieler Spielzeit erhielten und sich nahtlos einfügten.

Die Unicorns sind mit dieser Performance das Powerhouse der GFL-Südgruppe. Neun Spiele, neun Siege, bereits vorzeitige Meisterschaft. Das ist nicht nur eine beeindruckende Bilanz, sondern auch ein klares Zeichen von Kontinuität und Qualität. Klenks Leistung mit fünf Touchdown-Pässen zeigt, dass die Offensive auch unter Personalmangel funktioniert. Die Defense hielt die Comets weitgehend unter Kontrolle. Schwäbisch Hall hat gezeigt, wo es in der Südgruppe hinging. Jetzt geht es nur noch um den genauen Modus für die Playoffs. Die Unicorns sind der klare Favorit auf den deutschen Meistertitel.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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