Berlin Rebels bezwingen Braunschweig Lions nach Drama
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Berlin Rebels bezwingen Braunschweig Lions nach Drama

Bei 30 Grad im Eintracht Stadion Braunschweig lieferten sich die Berlin Rebels und die Braunschweig Lions ein packendes Spiel um die Playoffs. Am Ende siegten die Berliner mit 24:22 und retteten sich damit zurück ins Rennen um einen der begehrten Plätze in der Endrunde.

Die Lions starteten nach dem Coin Toss mit ihrer Offense und gingen schnell in Führung. Kicker Mark Robin Peschelt brachte die Hausherren mit einem Field Goal in Front, dann legte QB Ryon Thomas mit einem 40-Yard-TD-Pass auf WR Peter Anderson nach. Die Rebels schienen überrumpelt, doch es kam noch schlimmer: Fabian Schröder schnappte sich einen Ball von Tyquell Fields und brachte ihn in der Endzone zu Boden. Zur Halbzeit stand es 16:0 für Braunschweig.

Aber die Berliner gaben nicht auf. Fields fand seinen WR Filip Uderhardt für einen 41-Yard-Touchdown-Pass. RB Naz Bombata kämpfte sich wenige Sekunden vor der Halbzeit noch über 2 Yards in die Endzone. Die Rebels hatten wieder Anschluss und vor allem wieder Hoffnung.

Nach dem Seitenwechsel wurde es eine Angelegenheit der Defenses. Paul Seifert drückte Thomas unter Druck, sein Pass landete bei DL Lamonte McDougle. Ein 68-Yard-Pass von Fields auf Uderhardt brachte Berlin wieder in Schlagdistanz, Kicker Kris Cain erhöhte mit einem 30-Yard-Field-Goal auf 16:17.

Der Wendepunkt kam, als Neuzugang Exavier Edwards eine Interception in der Endzone der Lions fing. Das Spiel kippte jetzt vollends. RB Emil Fuchs rannte 30 Yards bis in die Endzone und stellte auf 16:24. Damit hatten die Rebels die Führung.

Doch die Lions gaben nicht auf. Mit knapper einer Minute auf der Uhr starteten sie ihren Two-Minute-Drill und brachten Druck auf. Ein 12-Yard-TD-Pass von Thomas auf Anderson verkürzte auf 22:24, eine Two-Point-Conversion folgte zum 22:22. Jetzt kam es zu einem finalen Spielzug. Paul Seifert setzte den entscheidenden Block und die Rebels sicherten sich den Sieg.

Die Neuzugänge, besonders in der Offensive Line, machen bereits einen entscheidenden Unterschied. Fields konnte seine Stärken viel besser ausspielen als noch in der ersten Saisonhälfte und wirkte souveräner. Mit diesem Sieg bleiben die Rebels im Kampf um die Playoffs, müssen aber am kommenden Samstag gegen die Kiel Baltic Hurricanes nachlegen.

Berlin hat sich mit diesem Sieg zurück ins Rennen geschossen, aber echte Entspannung gibt es für die Rebels nicht. Gegen Kiel wird es genauso wichtig, denn der Druck auf einen Playoff-Platz nimmt mit jedem Spieltag zu. Tyquell Fields hat gegen Braunschweig deutlich gemacht, dass er mit besserer Blockade gefährlich werden kann. Die Rebels müssen diese Form nun konstant abrufen und nicht wieder zu einem 16:0-Rückstand zulassen. Der Kampfgeist ist vorhanden, aber in dieser Phase der Saison braucht es auch Konstanz und Fehlerminimierung.

Originalquelle: effect ENERGY GFL / GFLOriginal lesen →
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