Die Wiesbaden Phantoms haben Montabaur nach einem 7:13-Pausenrückstand mit 34:25 besiegt und die reguläre GFL2-Saison mit 9:1 abgeschlossen.
Wiesbaden setzte im letzten Hauptrundenspiel viele Back-ups ein. Montabaur ging per Field Goal in Führung und nutzte anschließend eine Interception zum 10:0. Erst kurz vor der Pause fand Quarterback Malte Schmitt Anton Göbel zum ersten Touchdown der Gastgeber.
Nach dem Seitenwechsel drehte die Phantoms-Offense auf. Ein 57-Yard-Pass von Schmitt auf Göbel brachte den Ausgleich, Christopher Hobson lief wenig später zur ersten Führung. Brian Wybrecht fing im vierten Viertel den nächsten Touchdown, ehe Schmitt selbst über 29 Yards zum 34:19 punktete.
Montabaur antwortete unter anderem mit einem 82-Yard-Trickspielzug und verkürzte spät auf 25:34. Wiesbaden sicherte jedoch den anschließenden Onside Kick. Die Phantoms beendeten damit ihre Hauptrunde als Meister der GFL2 Süd; im späteren Playoff-Halbfinale unterlagen sie Rostock.
ballports Einordnung
Wiesbadens 9:1-Bilanz bekam hier einen wichtigen Zusatz: Der Südmeister gewann trotz vieler Back-ups und eines 0:10-Starts. Schmitts Verbindung mit Göbel drehte das Spiel, während die Defense nach der Pause genügend kurze Serien erzwang. Für die historische Einordnung gehört jedoch das spätere Playoff-Aus dazu – die starke Hauptrunde führte nicht zum GFL2 Bowl, weil Rostock im Halbfinale den entscheidenden Schritt machte.