Die Minnesota Lynx haben die Phoenix Mercury am Montagabend mit 111:77 dominiert. Courtney Williams trug 30 Punkte bei und traf dabei 13 von 20 Würfen. Olivia Miles steuerte 19 Punkte und neun Assists bei und setzte damit ihre beeindruckende Rookie-Saison fort.
Minnesota legte ein Offensiv-Feuerwerk ab. Nach dem ersten Viertel führten die Lynx schon 35:22, dann zündeten sie zu Beginn des zweiten Viertels einen 11:4-Lauf. Zur Halbzeit stand es 67:40 für die Gäste. Diese 67 Punkte in einer Halbzeit waren die dritthöchsten Punkte, die die Lynx je in einem Auswärtsspiel in einer Halbzeit erzielten. Minnesota schoss in der ersten Hälfte mit 75 Prozent Feldwurfquote (27 von 36). Williams allein machte acht ihrer zehn Schüsse in der ersten Halbzeit, Miles sammelte schon 13 Punkte und fünf Assists. Natasha Howard unterstützte mit elf Punkten bei einer Quote von 5 von 6 Würfen.
Bis zum Ende des dritten Viertels war die Partie bereits entschieden. Minnesota führte 88:56. Von der Bank kamen Antonia Delaere mit 13 Punkten, Anastasiia Olairi Kosu mit 12 und Howard noch zu 11 Zählern insgesamt. Die Lynx, nun 7:2 in der Saison, spielen hauslos gegen Golden State am Donnerstag.
Für Phoenix war es eine schwache Vorstellung. Kahleah Copper erzielte 18 Punkte für die Mercury (2:8). Noemie Brochant kam auf 11 Punkte, Monique Akoa Makani auf 10. Natasha Mack holte 11 Rebounds. Phoenix traf zwar 23 von 27 Freiwürfe (85 Prozent), lag aber beim Feldwurf mit 22 von 64 Versuchen (34 Prozent) deutlich daneben. Phoenix beginnt eine viergame-Reise am Mittwoch bei Seattle.
Miles hat nun in all ihren neun Spielen in dieser Saison zweistellig gepunktet. Das bindet sie an den Franchise-Rekord für Rookies, den Seimone Augustus und Tonya Edwards hielten.
Ballports-Take: Olivia Miles entwickelt sich zur großen Hoffnung der Lynx. Dass eine Rookie neun Spiele hintereinander zweistellig punktet und dabei auch noch als Playmaker mit neun Assists auffällt, ist bemerkenswert. Für alle, die die WNBA verfolgen, ist Miles ein Name, den man sich merken sollte. Williams zeigt derweil, dass die Lynx in dieser Saison in der Offensive eine echte Kraft sind. Die Dominanz gegen Phoenix könnte ein Maßstab für ihre Play-off-Chancen werden.