Die besten College-Football-Spieler nach Trikot-Nummer
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Die besten College-Football-Spieler nach Trikot-Nummer

Wer ist der beste College-Football-Spieler aller Zeiten, der das Trikot mit der Nummer 2 trug? Johnny Manziel gewann den Heisman und besiegte Alabama auf seinem Höhepunkt unter Nick Saban. Aber dann meldet sich Deion Sanders zu Wort, ebenfalls legendär. Und Cam Newton auch. Und Derrick Henry. Und Charles Woodson. Sie alle gewannen den Heisman. Dazu kommen noch Ashton Jeanty, Justin Jefferson, Willis McGahee und Diego Pavia. So einfach ist es nicht.

Eine ESPN-Expertengruppe nahm sich vor, die besten College-Spieler nicht nur für die Nummer 2, sondern für 100 verschiedene Trikot-Nummern in der gesamten College-Football-Geschichte auszuwählen. Das Panel teilte sich in vier Gruppen auf, jede verantwortlich für einen Bereich: 0-24, 25-49, 50-74 und 75-99. Sie wälzten Archive, analysierten Statistiken und schauten sich alte Aufnahmen an.

Die Diskussionen waren nicht immer eindeutig. Nehmen wir zwei Running Backs aus verschiedenen Epochen. Spieler A: 39 Spiele, 4.470 Scrimmage Yards Karriere, 43 Touchdowns insgesamt, zweimal All-American, zweimal Heisman-Finalist, 19 Spiele mit über 100 Yards, vier Spiele mit über 200 Yards. Spieler B: 38 Spiele, 4.955 Scrimmage Yards, 51 Touchdowns, zweimal All-American, zweimal Heisman-Finalist, 25 Spiele mit über 100 Yards, vier Spiele mit über 200 Yards. Beide gehören wohl zu den drei besten Running Backs ihrer Zeit in ihren jeweiligen Conferences. Beide teilten sich das Backfield mit anderen starken Spielern. Beide spielten in der gleichen Ära. Beide wurden respektable NFL-Spieler, auch wenn nicht legendär.

Das Panel grub tiefer. Spieler A war einer der besten Return Men aller Zeiten und sammelte über 2.000 Karriere-Return Yards. Spieler B hingegen spielte 25 Spiele gegen Top-25-Teams und erzielte dabei im Schnitt über 120 Scrimmage Yards pro Spiel, inklusive 190 Rushing Yards gegen ein Top-5-Team als True Freshman. Spieler A war Teil einer großen College-Dynastie mit über 30 Spielern, die später gedraftet wurden, darunter sieben First-Rounder. Spieler B kam während einer Übergangsphase seines Programs und hatte weniger als halb so viele zukünftige Draft-Picks als Teammates, schaffte aber trotzdem über 1.000 Rushing Yards als Freshman, während sein Team nur 4-7 ging.

Bei solchen Vergleichen ist es extrem schwierig, einen klaren Sieger zu küren. Reggie Bush, um konkret zu werden, war einer dieser Kandidaten, die solche Debatten prägen. Das zeigt, wie komplex die Frage nach dem "besten" College-Spieler ist. Wer hatte die bessere Bilanz? Wer spielte gegen stärkere Gegner? Wer war trotz schwächerer Mannschaft dominant? Die Antwort hängt davon ab, welche Faktoren man gewichtet. Es geht nicht um NFL-Erfolg, sondern rein um College-Leistung, und selbst da entstehen schnell Debatten, bei denen verschiedene Experten zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Am Ende zählt, dass solche Vergleiche zeigen: Die College-Football-Geschichte ist reich an außergewöhnlichen Athleten, und jede Generation hat ihre eigenen Superstars, die unter völlig unterschiedlichen Bedingungen glänzten. Für DACH-Fans ist das eine gute Erinnerung, dass es beim College Football nicht nur um einzelne Stats geht, sondern um Dominanz relativ zur eigenen Ära und Umgebung. Wer seine Gegner überragte, wer im Crunch-Moment lieferte, wer mit weniger Talenten um sich herum trotzdem exzellent spielte: Das sind die Fragen, die Legenden ausmachen.

Originalquelle: ESPN / CFBOriginal lesen →
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