Die Basketballabteilung der University of Georgia bekommt einen massiven Finanzspritze. Adam Wexler, Gründer des Daily-Fantasy-Unternehmens PrizePicks und selbst Georgia-Alumnus, spendet zehn Millionen Dollar an das Bulldogs-Programm. Das gab die Universität am Donnerstag bekannt.
Die Summe ist die größte einzelne Spende in der Geschichte der UGA Athletic Association. Das Geld soll direkt in Personal und Betriebskosten des Herren-Basketball-Teams fließen. Damit reiht sich Georgias Basketball in eine wachsende Liste von Programmen ein, die in der NIL-Ära von Millionen-Donationen profitieren.
Wexler, Jahrgang 2007, hat eine persönliche Verbindung zu Georgia: Sein Vater spielte Football und Leichtathletik für die Bulldogs. Basketball ist für Wexler selbst schon immer die Lieblingssportart gewesen. In einem Statement sagte er, die aktuelle Phase des College-Sports sei für Geldgeber so interessant wie nie zuvor. "Es gibt nie einen besseren Zeitpunkt, um einen echten Unterschied zu machen. Ich hoffe, das ist nur der Anfang von etwas viel Größerem für die Bulldog-Community."
Wexler gründete PrizePicks 2015 und machte das Unternehmen zu einer der führenden Daily-Fantasy-Plattformen des Landes. 2024 trat er als CEO zurück und konzentriert sich seitdem auf "The Hidden Jams", eine gemeinnützige Plattform zur Musikentdeckung.
Trainer Mike White sprach von "Momentum" aus den vergangenen zwei Jahren. Georgia hat die NCAA Tournament in den letzten zwei Saisons erreicht. White erklärte, das Ziel sei klar: Georgia Basketball soll sich zu einem Programm entwickeln, das regelmäßig auf höchstem Niveau konkurriert. Wexlers Großzügigkeit gibt der Abteilung nun deutlich mehr Möglichkeiten, dieses Ziel zu verfolgen.
Ballports-Take: Für deutsche Fans ist die Nachricht ein Signal dafür, wie andere amerikanische Universitäten arbeiten. Zehn Millionen Dollar für ein Basketball-Programm zeigt die finanzielle Kraft des US College-Sports. Georgia hat damit bessere Chancen auf Top-Recruits und kann konkurrenzfähigere Trainingsbedingungen bieten. Wexlers Engagement zeigt auch, dass erfolgreiche Alumni zu echten Partnern werden und ihre Netzwerke nutzen, um ihre Schulen zu stärken. Für Georgia Basketball könnte das neue Geld den Unterschied zwischen Playoff-Teilnahme und echtem Title-Contender sein.