Kelsey Plum hat in der Niederlage der Los Angeles Sparks gegen Toronto Tempo 28 Punkte erzielt. Jetzt reist Los Angeles nach Phoenix, um dort auf die Mercury zu treffen.
Die Sparks stecken in der Western Conference fest. Mit 1-3 Bilanz und 0-1 in der Conference rangiert LA bislang unter den Erwartungen. Plums 28 Punkte beim 106-96 gegen Toronto zeigen zwar Potenzial im Angriffsspiel, die fehlende Balance rund um die Star-Guard wird aber zum Problem. In der abgelaufenen Saison 2025-26 erarbeiteten sich die Sparks im Schnitt 20,7 Assists pro Spiel bei 30,7 getroffenen Feldwürfen, deutlich unter dem WNBA-Durchschnitt.
Phoenix kommt mit 2-3 Bilanz und 1-2 in der Western Conference ebenfalls nicht aus den Startlöchern. Die Mercury waren in der vergangenen Saison deutlich zuverlässiger: 13-11 in der Western Conference, 15-7 im heimischen Arena. Aus dem Feld trafen sie 43,3 Prozent, von der Dreier-Linie 34,0 Prozent. Das zeigt eine ausgeglichenere Offensiv-Struktur als Los Angeles bietet.
Für das Spiel am Donnerstag ab 22 Uhr EDT fallen bei Phoenix Sami Whitcomb (Knieverletzung) und Monique Akoa Makani (nicht verletzungsbedingt) aus. Die Sparks haben keine Ausfallmeldungen.
Ballports-Take: Plum ist eine explosive Scorerin, die 28 Punkte zeigen, aber in einer Liga wie der WNBA reicht Individual-Brillanz nicht aus. Phoenix hat strukturell die bessere Saison 2025-26 gespielt und sollte Favorit sein, zumal die Mercury zu Hause stark sind. Sparks-Fans sollten beobachten, ob die fehlende Konsistenz um Plum herum sich fortsetzt oder ob die bisherigen Spiele nur Eingewöhnungsphase sind.