Chennedy Carter hatte gerade 22 Punkte gegen die Los Angeles Sparks erzielt, als die Las Vegas Aces sich mit 105:78 durchsetzten. Jetzt wartet auf die Aces die nächste Aufgabe: Auswärts zu den Connecticut Sun, die nach zwei Niederlagen zum Saisonstart noch auf ihren ersten Sieg warten.
Die Sun hatten in der vergangenen Saison mit 11:33 Siegen und Niederlagen zu kämpfen. Zu Hause war es sogar noch enger: 7:15 lautete ihre Bilanz im eigenen Gebäude. Von außen trafen sie zuletzt nur zu 30,2 Prozent aus der Distanz und insgesamt zu 41,2 Prozent aus dem Feld. Das sind Zahlen, die zeigen: Connecticut muss an der Offensive arbeiten, um in dieser Saison konkurrenzfähig zu bleiben.
Las Vegas kommt mit mehr Selbstvertrauen ins Spiel. Die Aces endeten die letzte Saison mit 30:14 Siegen und Niederlagen insgesamt, auswärts sogar mit 13:9. Ihre Defensivleistung war beeindruckend: Sie erlaubten Gegnern durchschnittlich nur 80,7 Punkte pro Spiel und hielten diese auf 43,6 Prozent Feldwurfquote. Carter, die am Mittwoch um 20 Uhr Ortszeit (EDT) erneut antreten wird, wird der Schlüssel sein, um Connecticut früh unter Druck zu setzen.
Bei den Sun ist die Verletzungssituation entwarnt: Leila Lacan fehlt nicht aus gesundheitlichen Gründen. Bei Las Vegas muss man auf Dana Evans verzichten, die ein Beinproblem hat. Das Spiel findet in Uncasville, Connecticut statt.
Ballports-Take: Carter etabliert sich als zuverlässige Scorerin für Las Vegas und könnte in einer europäischen Perspektive interessant sein für Fans, die Athletik und offensive Variabilität schätzen. Die Aces wirken derzeit wie das stärkere Team, aber Connecticut hat nichts zu verlieren und könnte defensiv überraschen. Wer die Sun diese Saison beobachtet, sollte auf ihre Quote-Verbesserung achten, besonders von außen. Das könnte entscheidend sein, ob sie aus dem 0:2-Loch herauskommen.