Die San Antonio Spurs laden die New York Knicks zu Spiel eins der NBA Finals ein. Mittwoch, 8:30 Uhr EDT, in San Antonio. Die Spurs gehen als Favorit in die Serie, die Buchmacher sehen sie 4,5 Punkte vorne.
Die Spurs kommen als Nummer zwei der Western Conference in die Finals, die Knicks als Nummer drei der Eastern Conference. In der regulären Saison trennten sich die Teams 1:1. Das letzte Aufeinandertreffen gewannen die Knicks 114:89 am 1. März, Mikal Bridges traf für New York 25 Punkte, Victor Wembanyama antwortete mit 25 für San Antonio.
San Antonio hat eine beeindruckende Heimbilanz: 32 Siege und nur acht Niederlagen in der eigenen Halle. Dazu zeigen sich die Spurs robust in engen Spielen, in Partien die mit weniger als vier Punkten entschieden wurden, stehen sie bei 8:5. Die Knicks hingegen tun sich auswärts schwerer, ihre Straßenbilanz lautet 23:19.
Beim Rebound-Spiel haben die Knicks einen Vorteil. New York holt durchschnittlich 45,6 Rebounds pro Spiel, siebentbeste Quote der Liga. Karl-Anthony Towns führt die Knicks in dieser Statistik mit 11,9 Boards pro Partie an.
Bei der Feldwurfquote liegen die Spurs leicht vorne. San Antonio trifft 48,3 Prozent ihrer Würfe, die Knicks geben im Schnitt nur 46,0 Prozent ab. New York wiederum schießt besser als der Rest der Liga: 47,8 Prozent eigene Quote gegen nur 45,1 Prozent bei gegnerischen Teams.
Wembanyama ist im Saisonschnitt für 25 Punkte, 11,5 Rebounds, 3,1 Assists und 3,1 Blocks pro Spiel gut, über die letzten zehn Spiele sticht Stephon Castle heraus mit 19,5 Punkten im Schnitt. Bei den Knicks ist Jalen Brunson in letzter Zeit der heißeste Spieler: Die letzten zehn Spiele läuft er mit 27,4 Punkten und 51,8 Prozent Feldwurfquote. Towns steuert 20,1 Punkte und 11,9 Rebounds bei.
Die Bilanz der letzten zehn Spiele unterstreicht die Formkurve beider Teams. San Antonio steht bei 6:4, wirft 46,1 Prozent ab und lässt gegnerische Teams nur zu 108,3 Punkten kommen. Die Knicks dagegen sind perfekt: 10:0 in den letzten zehn Spielen, sie werfen 53,7 Prozent und limitieren ihre Gegner auf gerade mal 99,2 Punkte.
Bei den Spurs fällt David Jones Garcia aus, sein Fuß ist für die Saison außer Gefecht. Bei den Knicks ist Mitchell Robinson fraglich, ein Fingerverletzung hält ihn in einem Tag-zu-Tag-Status.
Ballports-Take: Das ist Basketball auf höchstem Niveau. Die Spurs haben mit Wembanyama einen generationellen Talent in seinen ersten Finals, die Knicks zeigen gerade die heißesten zehn Spiele ihrer Franchise-Geschichte. Für deutsche Fans ist Wembanyama der Schlüssel: Kann der Franzose auf dieser Bühne konstant 25 Punkte und die Defense-Blöcke liefern, oder werden die starken Knicks ihn mit ihrer Breite in Schach halten? Die Heimbilanz der Spurs ist beeindruckend, doch New York kommt mit extremer Effizienz in diese Serie. Das wird eine Serie der Details.