AJ Dybantsa sieht bei den Spurs das Erfolgsmodell für seinen Start
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AJ Dybantsa sieht bei den Spurs das Erfolgsmodell für seinen Start

AJ Dybantsa sitzt in New York bei den NBA Finals und beobachtet eine junge San Antonio Spurs-Mannschaft, die über hochkarätige Draft-Picks aufgebaut wurde. Der Freshman von BYU sieht darin ein Vorbild für seinen eigenen Weg zu schnellem Erfolg als Profi. Die Washington Wizards, die den ersten Pick dieses Jahres halten, sollen Dybantsa mit hoher Wahrscheinlichkeit auswählen.

Dybantsa blickt auf die Erfolgsgeschichte der Spurs. Seit Victor Wembanyama 2023 mit dem ersten Pick aus Frankreich kam, haben die Texaner durchgehend junge Talente hochgezogen. Stephon Castle von UConn folgte ein Jahr später auf Position vier, beide Spieler wurden NBA Rookie of the Year. Auch Dylan Harper von Rutgers kam 2024 als zweiter Pick nach San Antonio. "Es wird nicht so lange dauern, besonders mit meiner Anpassungsfähigkeit und meiner Arbeitsmoral", sagte Dybantsa am Montag. "Ich denke, das wird ähnlich sein wie das, was diese Jungs hier vorzeigen, was ihre Prognose angeht."

Dybantsa hatte bereits Gelegenheit, die Spurs aus nächster Nähe kennenzulernen. Bei ihrem Spiel in Paris im vergangenen Jahr war er vor Ort, jetzt arbeitet er als einer von mehreren Player Correspondents bei den NBA Finals. Er war bei Game 3 anwesend und wird vor Game 4 am Dienstag bei Trainingseinheiten dabei sein. Als einer der Top-Korrespondenten führt er auch Interviews mit etablierten Spielern und Legenden wie Shaquille O'Neal, mit dem er sich am Montag bereits austauschte.

Dybantsa stammt aus der Boston-Area und verfolgt die Finals nun zum zweiten Mal. Im Vorjahr war er bei Game 1 2024, als die Celtics Dallas besiegten. Mehrere hochklassige Prospects nutzen diese Plattform: Caleb Wilson von North Carolina war bei Game 1 im Einsatz, danach übernahmen Derik Queen und Jeremiah Fears von den New Orleans Pelicans, die gerade ihre Rookie-Saisons beendeten. Kon Knueppel von Charlotte, der zweiter bei der Rookie-of-the-Year-Wahl wurde, hätte Game 5 im Programm, sollte die Serie so lange andauern.

Die Statistiken aus Dybantsa-Collegekarriere sprechen für sich. Der 6-Foot-9-Flügel führte die Nation mit 25,5 Punkten pro Spiel an und verteilte im Schnitt 3,7 Assists in seiner einzigen College-Saison. Seit dem Draft Combine trainiert er dreimal täglich. "Die College-Saison ist schnell vorbeigeflogen", sagte er, "aber die letzten Wochen ziehen sich." Mit den Wizards oder anderen Teams hat er bislang nicht gesprochen. Der Draft findet am 23. Juni in New York statt.

Seine Stärken beschreibt Dybantsa konkret: Das Eindringen in die Paint, das Spiel für Mitspieler und die Fähigkeit, für sich selbst zu kreieren. "Ich bin einfach ein Natural Playmaker, der sich gut mit anderen einbringt", sagte er. Sollten die Wizards ihn tatsächlich nehmen, erwarten sie laut Dybantsa einen Spieler, dessen Fähigkeiten schnell ins NBA-System passen.

Für Fans, die das Washington-Team oder die NBA aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz verfolgen, könnte Dybantsa eine Schlüsselfigur für die nächsten Jahre werden. Der Vergleich zu Wembanyama ist verlockend, auch wenn die Voraussetzungen unterschiedlich sind. Dybantsa hat klar das Potential, sofort Minuten zu spielen und schnell in die Offense der Wizards integriert zu werden. Seine Ballverteiler-Qualitäten in der Größe eines 6-Foot-9-Wings sind selten und könnten dem jungen Washington-Team sofort nutzen. Das Draft-Protokoll ab 23. Juni wird zeigen, ob die Wizards wirklich den erwarteten Weg gehen.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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