Mercury beendet Negativserie gegen die Storm
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Mercury beendet Negativserie gegen die Storm

Die Phoenix Mercury haben ihre siebenteilige Niederlagenserie beendet. Mit einem 72:68-Sieg gegen die Seattle Storm gelang ihnen am Mittwochabend der Befreiungsschlag, nachdem sie zuletzt am 15. Mai gegen Chicago gewonnen hatten.

Natasha Mack war dabei die Hauptfigur. Die Center erzielte mit 16 Punkten und 10 Rebounds ihre bisherige Karrierehöchstleistung. Daneben war Kahleah Copper mit ebenfalls 16 Punkten essentiell für Phoenixs Erfolg. Sie sorgte mit 5:37 Minuten Restzeit für die Führung von 61:59 und ließ die Mercury nicht mehr zurückfallen. DeWanna Bonner steuerte am Ende mit vier Punkten in den letzten vier Minuten entscheidend bei und setzte den Schlusspunkt mit vier verwandelten Freiwürfen in Serie. Bonner verließ die Bank mit insgesamt 10 Punkten, Monique Akoa Makani kam auf 12 Zähler.

Seattle fing stark an. Awa Fam erzielte 18 Punkte für die Storm, Natisha Hiedeman trug 15 Punkte bei. Hiedeman war im dritten Viertel besonders aktiv und punktete zehn ihrer 22 Punkte in diesem Durchgang. Das bescherte Seattle eine 55:52-Führung ins vierte Viertel. Doch dort versandete die Offensive der Gastgeber.

Phoenix spielte zunächst ein durchwachsenes Spiel. Zur Halbzeit führten die Mercury trotz nur 35 Prozent Feldwurfquote mit 36:33. Besonders katastrophal war das Dreier-Shooting mit 2 von 13 Versuchen. Dafür nutzten die Mercury ihre Chancen an der Freiwurflinie deutlich besser. Sie trafen 10 von 13 Freiwürfe, während Seattle gar keinen Freiwurf versuchte. In der gesamten Partie kamen beide Teams zusammen nur auf 12 von 55 Dreier-Versuche.

Seattle bleibt mit 3:8 Siegen eine der schwächeren Teams der Liga. Die Storm verloren bereits vier Spiele in Serie. Phoenix verbesserte sich auf die gleiche Bilanz von 3:8 Siegen. Die Mercury reisen nun zu den Portland Fire, Seattle empfängt die Minnesota Lynx.

Ballports-Take: Das Comeback der Mercury ist für WNBA-Zuschauer aus dem deutschsprachigen Raum relevant, da die Liga international an Fahrt gewinnt. Machs Performance zeigt, dass Phoenix auch von der Bank aus gefährlich ist. Interessant für Fantasy-Basketball: Wenn Mack diese Leistung hält, könnte sie vom Waiver profitieren. Seattle hingegen steckt in einer Krise, ist aber mit Fam und Hiedeman nicht chancenlos. Die nächsten zwei Spiele werden für beide Teams richtungsweisend.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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