Die Phoenix Mercury sind zu Gast bei den Portland Fire. Es ist erst das zwölfte Spiel in der Geschichte des jungen Franchises aus Portland, und die Bilanz spricht für die Gäste aus Arizona. Phoenix kommt mit einer 3-8-Gesamtbilanz und 2-4 in der Western Conference nach Oregon, während Portland mit 6-5 und 0-1 in der Conference noch immer auf den ersten Sieg in der eigenen Division wartet.
Die Fire mussten zuletzt eine deutliche 95-77-Niederlage gegen die Golden State Valkyries hinnehmen. Phoenix hingegen blickt auf eine solide Vorsaison zurück: Die Mercury gingen 2025-26 mit 27-17 aus dem Wettbewerb hervor und sammelten 13 Siege in 11 Conference-Spielen. Defensiv zeigten sich die Merkurys dabei stabil. Im Schnitt ließen sie ihre Gegnerinnen bei 80,1 Punkten pro Spiel und ermöglichten ihnen nur 42,7 Prozent aus dem Feld.
Portland muss auf Karlie Samuelson verzichten, die mit einer Fußverletzung ausfällt. Bei Phoenix ist Sami Whitcomb wegen einer Knieverletzung nicht einsatzbereit. Das Spiel findet Freitag um 22 Uhr EDT statt.
Ballports-Take: Für europäische Basketball-Fans ist die WNBA eine wichtige Plattform, um weibliche Topspielerin in Echtzeit zu verfolgen. Phoenix und Portland repräsentieren dabei zwei unterschiedliche Phasen: ein etabliertes Team gegen ein aufbauendes Franchise. Wer in der EuroLeague Women oder ELF Basketball die Entwicklung europäischer Spielerinnen verfolgt, sollte auch auf solche WNBA-Duelle achten. Sie zeigen das höchste Niveau und wie Teams sich trotz Verletzungen behaupten müssen.