A'ja Wilson führt die ewige WNBA-Clutch-Liste an
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A'ja Wilson führt die ewige WNBA-Clutch-Liste an

Candace Parker und Elena Delle Donne werden dieses Wochenende in Knoxville, Tennessee in die Women's Basketball Hall of Fame aufgenommen. Beide sind Legenden in Momenten, in denen es zählt. Was macht einen Spieler eigentlich "clutch"? Statistiker werden dir sagen, dass es das gar nicht gibt, dass gute Spieler in Drucksituationen einfach gut sind, weil sie es immer sind. Aber wer Basketball schaut und sieht, wie ein Spieler in der letzten Sekunde den Ball bekommt, oder wie eine Defensive in den finalen Sekunden einen Rebound holt oder einen Block setzt, der weiß: Es gibt da etwas, das sich anfühlt wie etwas Besonderes.

Während die WNBA sein 30-jähriges Bestehen feiert, haben sich Analysten die größten Clutch-Spieler der Liga-Geschichte angesehen. Ein interessantes Detail: Jeder Spieler auf dieser Top-15-Liste hat mindestens einen WNBA-Titel gewonnen. Fast alle waren entweder MVP oder Finals-MVP oder beide.

An der Spitze steht A'ja Wilson von den Las Vegas Aces. Die 6-4-Center ist noch nicht mal 30 Jahre alt und hat bereits vier MVP-Awards gewonnen, zwei davon in den Finals. Sie ist dreifache Defensive Player of the Year und hat fünfmal die Liga in Blocks angeführt. Wilson hat drei WNBA-Titel geholt, und die Aces haben in jeder ihrer Saisons mindestens die Semifinals erreicht, außer im Rookie-Jahr. Sie liefert beide Wege ab, wenn es drauf ankommt.

Auf Platz zwei: Cynthia Cooper von den Houston Comets. Die 5-10-Guard war 34, als die WNBA 1997 startete, aber ihre Jahre overseas hatten sie in Topform gehalten. Sie führte Houston zu den ersten vier Meisterschaften der Liga und gewann jedes Mal Finals-MVP. In vier Saisons hatten gegnerische Abwehrreihen vor Cooper Angst, wenn wenig Zeit auf der Uhr war. Ihre durchschnittlich 21,0 Punkte pro Spiel in der WNBA gehen mit einer True-Shooting-Percentage von 61,0 Prozent einher, die drittbeste der Liga-Geschichte.

Platz drei gehört Maya Moore von den Minnesota Lynx. In acht WNBA-Saisons gingen die Lynx sechsmal in die Finals und gewannen vier Titel. Moore konnte von überall scoren und war die erste Wahl in Drucksituationen. Einer ihrer größten Shots: Game 3 der 2015 Finals, ein Buzzer Beater von der Dreier-Linie gegen Indiana zum 80-77. Die Lynx gewannen die Serie 3-2. Moore machte auch defensive Plays in entscheidenden Momenten und war unglaublich robust.

Sylvia Fowles, 6-6-Center, spielte für Chicago Sky und die Minnesota Lynx. Sie war eine klassische Center, die gegnerinnen offensiv zerlegen und defensiv abdichten konnte.

Die Liste zeigt ein Muster: Clutch-Basketball ist eine Mischung aus Fähigkeit und Mentalität. Die besten Spieler der WNBA sind gut, wenn alle hinschauen, nicht nur wenn die Lichter an sind. Aber es gibt etwas an den Top-Performern, das über reine Statistik hinausgeht. Es geht um Entschlossenheit in den Sekunden, in denen Spiele entschieden werden.

Für deutschsprachige Basketball-Fans sind die Namen dieser Spielerinnen wichtig zu kennen, weil sie die Maßstäbe setzen. Die WNBA hat ein deutlich höheres Niveau als europäische Ligen, und wenn man verstehen will, was internationales Elite-Basketball ist, führt kein Weg an diesen Athletinnen vorbei. A'ja Wilson vor allem ist eine aktuelle Spielerin, die man verfolgen sollte. Sie definiert gerade neu, was möglich ist für eine Centern ihrer Generation.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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