Die Atlanta Dream kommen nach Indianapolis. Das Team hat gerade Connecticut Sun mit 91:75 geschlagen, angeführt von Rhyne Howard mit 36 Punkten. Jetzt wartet die Indiana Fever am Donnerstag um 19 Uhr EDT.
Die Fever spielten in der vergangenen Saison 2025-26 zu Hause solide: 13 Siege aus 22 Spielen. In der Eastern Conference waren es sogar 13 Siege aus 21 Partien. Im Schnitt schossen sie 84,9 Punkte pro Spiel bei einer Quote von 45,6 Prozent aus dem Feld und 34,6 Prozent von der Drei-Punkte-Linie. Indianapolis startet damit als Team, das zuhause Punkte machen kann.
Atlanta hingegen war defensiv beeindruckend. Die Dream hielten Gegner im Schnitt auf 76,8 Punkte und ließen sie nur 42,9 Prozent vom Feld schießen. Das zeigt eine andere Strategie: Punkte begrenzen statt selbst viele zu werfen. Mit einer Bilanz von 15:6 in der Eastern Conference und insgesamt 30:14 in der Saison 2025-26 sind die Dream derzeit das stärkere Team. Atlanta kommt mit 6:2 in diese Partie, Indiana steht bei 4:4.
Bei den Verletzungen gibt es auf Indianas Seite nichts zu melden. Atlanta muss auf Brionna Jones verzichten, die an Knieproblemen laboriert.
Ballports-Take: Das ist ein klassisches David-gegen-Goliath-Spiel in der neuen Saison. Howard als Scoring-Maschine gegen Indianas Heimstärke. Deutsche WNBA-Fans sollten auf Howards Effizienz achten: 36 Punkte gegen Connecticut zeigen, dass Atlanta nicht nur defensiv gut ist, sondern auch im Angriff zuschnappen kann. Wenn Howard diese Form hält, wird es schwer für die Fever. Gleichzeitig ist dies eine gute Gelegenheit zu sehen, wie Indianas Außenschützen reagieren, wenn sie unter Druck stehen. Die Fever brauchen ihre 34,6 Prozent von der Drei, um mithalten zu können.