Stacey King, dreimaliger NBA-Champion der Bulls, verstorben
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Stacey King, dreimaliger NBA-Champion der Bulls, verstorben

Stacey King ist tot. Der dreimalige NBA-Champion der Chicago Bulls, der nach seiner Spielerkarriere als unverwechselbare Stimme der Franchise in die Herzen der Fans sprach, ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Die Bulls gaben die Nachricht am Sonntag bekannt, ohne eine Todesursache zu nennen.

King kam 1989 als sechster Pick aus Oklahoma in die NBA und startete seine Profi-Karriere bei den Bulls. Als Rookie spielte er alle 82 Saisonspiele, kam von der Bank und erzielte 8,9 Punkte sowie 4,7 Rebounds pro Spiel. An der Seite von Michael Jordan holte King drei aufeinanderfolgende Championships von 1991 bis 1993. Später spielte er auch für die Timberwolves, Heat, Celtics und Mavericks, kam aber nirgendwo an den Erfolg heran, den er in Chicago erlebte. Über seine gesamte achtjährige Karriere hinweg erzielte King 6,4 Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt.

Doch Kings größter Beitrag zur Bulls-Organisation kam nach seiner aktiven Laufbahn. Als Broadcast-Stimme wurde er zur Institution und prägte Generationen von Fans. Seine Energie, sein Humor und seine Leidenschaft beim Kommentieren machten ihn zu einem unverzichtbaren Teil der Bulls-Familie. Nach seinem Karriereende versuchte sich King auch als Trainer und übernahm 2001/02 die Leitung der Rockford Lightning in der Continental Basketball Association.

Bulls-Owner Jerry Reinsdorf würdigte Kings Vermächtnis in einer Erklärung. "Stacey King war ein geschätztes Mitglied der Bulls-Familie und eine der wirklich einzigartigen Persönlichkeiten in der Geschichte unserer Organisation", heißt es darin. "Seine Verbindung zu Chicago, zu den Bulls und unseren Fans erstreckte sich über mehr als drei Jahrzehnte." Team-Präsident Michael Reinsdorf ergänzte: "Stacey liebte es, ein Bull zu sein. Das konnte man in allem spüren, was er tat -- in der Art, wie er spielte, wie er Spiele kommentierte und wie er sich mit unseren Fans verband."

Für deutschsprachige Basketball-Fans, die sich mit der NBA beschäftigen, symbolisiert Kings Geschichte einen wichtigen Aspekt des Sports jenseits der reinen Statistiken. Er war einer jener Spieler, der nicht durch überragende individuelle Leistungen glänzte, sondern durch Einsatz, Charakter und die Fähigkeit, Teil von etwas Größerem zu sein. Seine drei Championships mit Michael Jordan zeigen, dass auch roleplayer in dynastie-ähnlichen Teams ihren Platz haben. Kings Transition vom Spieler zum beliebten Broadcaster unterstreicht zudem, wie wichtig die richtige Stimme für den Zugang zu einem Sport ist.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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