Phoenix will Seattle trotzen und Sieglosserie beenden
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Phoenix will Seattle trotzen und Sieglosserie beenden

Die Phoenix Mercury brauchen dringend einen Sieg. Mit nur zwei Siegen aus zehn Spielen und einer Serie von sechs Niederlagen in Folge ist die Situation kritisch. Am Mittwoch geht es nach Seattle zu den Storm, die mit drei Siegen aus zehn Spielen selbst in schwierigem Fahrwasser sind. Beide Teams befinden sich in der Western Conference am unteren Ende der Tabelle.

Phoenix konnte in der vergangenen Saison 27 Siege einfahren und spielte solider Basketball. Die Mercury schafften es, durchschnittlich 82,8 Punkte pro Spiel zu erzielen. Im Angriffskonzept war dabei das Farbenspiel der Phoenix-Offense interessant: 34,3 Punkte kamen aus Plays in der Paint, 15,2 Punkte generierten sie direkt aus Turnovers und 11,8 Punkte durch Fast Breaks.

Seattle hingegen verlor in der Vorjahressaison häufiger, lieferte sich aber defensiv ein Schachspiel. Die Storm gaben durchschnittlich 80,1 Punkte pro Spiel auf, zeigten aber auch Probleme mit der Foulquote von 17,1 Fouls pro Partie. In dieser Saison ist Seattle deutlich schwächer in die Western Conference gestartet.

Für die Phoenix-Spielweise könnte das ein Fenster sein, aber zwei wichtige Faktoren erschweren die Sache: Phoenix muss auf Sami Whitcomb verzichten, die mit einer Knieverletzung ausfällt. Bei Seattle fehlen gleich mehrere Spieler. Dominique Malonga ist wegen einer Gehirnerschütterung out. Ezi Magbegor sitzt mit einer Fußverletzung auf der Bank. Taina Mair und Taylor Thierry wurden vom Trainer aus dem Spiel genommen.

Phoenix spielt in Seattle, Anwurfzeit ist 10 Uhr Ostküstenzeit in der Nacht auf Donnerstag. Es geht um die erste Siegesserie der Saison für die Mercury.

Ballports-Take: Für deutsche WNBA-Fans ist Phoenix ein interessantes Team, da es schnelleres, offensives Basketball-Spiel bevorzugt. Die aktuelle Durststrecke macht einen Sieg in Seattle wichtig, um die Moral zu bewahren. Seattle ist verwundbar, aber auch Phoenix spielte bislang unter den Erwartungen der Vorjahressaison. Wer in den kommenden Wochen einen Schritt machen will, muss solche Spiele gegen direkteKonkurrenten nutzen. Das Match ist eine Testmöglichkeit für Phoenix, ob die Offensive ihre Standards halten kann, wenn die Defense der Gegner verletzungsbedingt geschwächt ist.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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