Shai Gilgeous-Alexander hat sich seinen zweiten MVP-Award in Folge geholt. Aber bevor er die Trophäe entgegennahm, beschenkte der Star der Oklahoma City Thunder seine Mannschaft großzügig mit Audemars-Piguet-Uhren, Burberry-Trenchcoats und Golf-Schlägern. Im Vorjahr hatte Gilgeous-Alexander seinen Teamkollegen nach seinem ersten MVP-Preis Rolex-Uhren gegeben.
Bevor die Spieler ihre Geschenke auspacken durften, bedankte sich Gilgeous-Alexander öffentlich bei seinen Mitspielern. "Ich möchte euch einfach danken für alles. Ich wäre nicht der Spieler oder Mensch, der ich bin, ohne euch", sagte er. "Viel Spaß damit. Ich liebe euch Jungs." Die Spieler packten dann einzeln aus, bevor die Uhren ausgehändigt wurden. Gilgeous-Alexander überreichte die Uhren persönlich.
Kurz darauf erschienen Thunder-Spieler in den Burberry-Trenchcoats zu Gilgeous-Alexanders MVP-Pressekonferenz. "Meine Teammates sind sehr modebewusst und ich dachte, ich helfe ihnen ein bisschen mit den Burberry-Trenchcoats nach", erklärte er. "Sie sehen großartig aus. Ich bin froh, dass sie allen passen, nur bei Chet Holmgren nicht ganz. Chet, wir müssen deinen anpassen, aber wir lösen das. Mein Fehler Chet, entschuldige. Du bekommst zwei Stück, mach dir nichts draus."
Laut ESPN-Reporter Shams Charania umfasste Gilgeous-Alexanders komplettes Geschenkpaket noch weitere Items: YSL-Cologne, maßgefertigte Levi's-Canadian-Tuxedo-Sets, neue iPhone 17 mit kostenlosem AT&T-Service, kostenloses Spotify Premium und personalisierte Don-Julio-1942-Flaschen.
Gilgeous-Alexander ist der erste MVP-Gewinner, der im Schnitt 30 Punkte und fünf Assists bei 55 Prozent Feldwurfquote liefert. Er ist auch der dritte Spieler überhaupt, der 30 Punkte in zwei aufeinanderfolgenden MVP-Saisons durchschnittlich erreichte. Nur Michael Jordan und Kareem Abdul-Jabbar schafften das vorher. Die Thunder treten am Montagabend gegen die San Antonio Spurs in der Western Conference Finals an.
Ballports-Take: Gilgeous-Alexander zeigt hier, was man über MVP-Material wissen muss: Es geht nicht nur um statistische Dominanz, sondern auch darum, wie eine Spielerpersönlichkeit ein Team zusammenhält. Seine 30-Punkte-Marke bei 55 Prozent Feldwurf ist eine historische Leistung, die ihn in eine Kategorie mit Jordan und Kareem stellt. Für deutsche Fans, die die Thunder verfolgen, ist das ein wichtiges Signal: Dieser MVP-Award ist nicht bloß individuell, sondern wurde im Kontext eines ernsthaften Contenders verdient. Mit solchen Leistungen und dieser Mentalität fahren Thunder-Fans in die Conference Finals.