Die New York Liberty treffen am Mittwochabend um 19 Uhr EDT auf die Phoenix Mercury. Das Spiel findet statt, nachdem Breanna Stewart in der vorherigen Partie gegen Portland Fire mit 25 Punkten glänzte, die Liberty allerdings mit 81:74 unterlag.
New York steht mit 3:4 Siegen da und dominiert in der Eastern Conference mit 2:0 Siegen. Phoenix bringt eine 2:5 Bilanz mit und kämpft in der Western Conference um jeden Sieg. Die Mercury verloren letzte Saison deutlich mehr Spiele auf fremdem Platz als daheim, gewannen von ihren 27 Gesamtsiegen nur zwölf auswärts.
Die Liberty-Abwehr musste in der vergangenen Saison im Schnitt über 80 Punkte pro Spiel zulassen. Phoenix hingegen war defensiv aggressiv unterwegs: Die Mercury sammelten 7,8 Steals pro Spiel, blockte 3,7 Würfe und erzwang 12,5 Ballverluste bei den Gegnern.
Personnell haben beide Teams mit Ausfällen zu kämpfen. Bei New York sitzen mehrere Spielerinnen auf der Bank: Sabrina Ionescu ruht sich aus, Satou Sabally kämpft gegen eine Erkrankung an, Marine Fauthoux fällt mit einer Knieverletzung aus, und auch Leonie Fiebich und Betnijah Laney-Hamilton sind nur eingeschränkt einsatzbereit. Phoenix muss ohne Sami Whitcomb auskommen, die ebenfalls eine Knieverletzung auskuriert. Monique Akoa Makani ist noch nicht vollständig trainiert.
Ballports-Take: Für deutsche Fans mit Interesse an Leonie Fiebich ist diese Partie ein Fragezeichen. Ob und wann die deutsche Forward wieder voll belastet wird, bleibt zunächst unklar. Stewart auf der anderen Seite liefert Beweis, dass sie auch bei diesem Team noch ein Scoring-Anker ist. Phoenix kommt als Außenseiter nach New York und muss ohne den Spacing eines vollständigen Rosters eine starke Liberty-Defense knacken. Das Ballverlust-Problem der Mercury könnte New York ausnutzen, wenn die Gastgeber ihre frischen Kräfte richtig einsetzen.