Caldwell-Pope bleibt den Grizzlies treu
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Caldwell-Pope bleibt den Grizzlies treu

Kentavious Caldwell-Pope wird die kommende Saison bei den Memphis Grizzlies spielen. Der 33-Jährige hat seine Player Option im Wert von 21,6 Millionen Dollar für die Spielzeit 2026-27 gezogen, wie ESPN bestätigte. Das ist für Caldwell-Pope die letzte Chance, aus seinem dreijährigen Vertrag über 66 Millionen Dollar herauszuholen, den er im Sommer nach einem Trade von Orlando erhielt.

In der abgelaufenen Saison war Caldwell-Pope allerdings nicht die Konstante, auf die die Grizzlies gehofft hatten. Eine Operation am rechten kleinen Finger im Februar zog sich hin. Die Folge: Er verpasste die letzten 31 Spiele der regulären Saison. In 51 Einsätzen mit 14 Starts brachte es der Veteran nur auf 8,4 Punkte pro Spiel bei durchschnittlich 21,3 Minuten. Das waren seine schwächsten Werte seit seinem Rookiejahr.

Noch kritischer ist die Entwicklung bei seinen Würfen von außen. Caldwell-Pope schoss nur 31,6 Prozent von der Dreierlinie. Nach Jahren, in denen er konstant über 39 Prozent traf, ist das ein drastischer Einbruch. Über die vergangenen zwei Spielzeiten kam er nie über 34,2 Prozent hinaus. Damit verliert er einen großen Teil seines Wertes, denn Caldwell-Pope war immer ein zuverlässiger 3-and-D-Guard, ein Spieler also, der trifft und verteidigt.

Seine Zwei-Punkte-Quote von 49,5 Prozent deutet an, dass es hauptsächlich das Distanzspiel ist, das nicht mehr funktioniert. Mit 2,7 Assists und 2,5 Rebounds trug er wenig zum Ballzirkulation bei. Caldwell-Pope, der zwei Meisterschaften mit den Lakers und Nuggets gewann, muss in seiner letzten Vertragsjahr zeigen, dass er noch immer ein NBA-Spieler auf Playoff-Niveau ist.

Für deutsche Basketball-Fans mit Auge auf Memphis ist Caldwell-Pope ein interessanter Kandidat für die kommende Saison, weil seine Zukunft fraglich ist. Sollte er zurück zu alter Drei-Punkte-Sicherheit finden, steigt sein Trade-Wert für März-Deadline-Deals. Sollte sich die Quote nicht stabilisieren, könnte Memphis nach dem kommenden Jahr einen günstigen Exit haben. Der Fokus liegt jetzt auf seiner Finger-Heilung und ob die Koordination beim Werfen zurückkommt.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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