Die New York Knicks stehen in der NBA Finals mit einer 2:0-Führung gegen die San Antonio Spurs und wollen in Spiel 3 zuhause nachlegen. Das letzte Aufeinandertreffen gewann New York am Samstag knapp mit 105:104. Karl-Anthony Towns führte die Knicks mit 21 Punkten an, während Victor Wembanyama für die Spurs 29 Punkte erzielte.
Die Knicks spielen diese Saison zuhause dominant. Mit einer Bilanz von 30:10 in heimischen Spielen und einer Defensive, die nur 110,1 Punkte pro Partie zulässt, haben sie einen großen Vorteil. New York erlaubt seinen Gegnern nur 46,0 Prozent aus dem Feld. Offensiv bringt die Mannschaft durchschnittlich 116,5 Punkte pro Spiel auf das Parkett, 5,0 Punkte mehr als San Antonio in dieser Saison zulässt.
Die Spurs präsentieren sich auswärts solider mit einer 30:12-Bilanz auf fremden Plätzen und bringen 119,8 Punkte pro Spiel mit. Allerdings verlieren sie gegen New York in den direkten Vergleichen. Im letzten Aufeinandertreffen hätte Wembanyama mit seinen 29 Punkten fast gereicht, doch Towns und die Knicks-Offense erwiesen sich in diesem Moment als zu stark.
Jalen Brunson führt die Knicks als Spielmacher mit 26 Punkten und 6,8 Assists pro Spiel an. Mikal Bridges trägt über die letzten zehn Spiele 17,3 Punkte bei. Auf Seiten der Spurs ist Wembanyama der Motor mit 25 Punkten, 11,5 Rebounds, 3,1 Assists und 3,1 Blocks pro Partie. Julian Champagnie hat in den letzten zehn Spielen durchschnittlich 2,9 Dreier gemacht.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild: Die Knicks spielen derzeit im 10:0-Lauf ihrer letzten zehn Spiele und schießen dabei 50,3 Prozent aus dem Feld. New York verwaltet 118,2 Punkte pro Spiel und erlaubt den Gegnern nur 100,5 Punkte. Die Spurs dagegen kommen nur auf eine 5:5-Bilanz in den letzten zehn Spielen, schießen mit 44,3 Prozent weniger präzise und lassen 108,2 Punkte pro Partie zu.
Für Spiel 3 am Montagabend um 20:30 Uhr EDT sind die Knicks mit 2,5 Punkten Favorit. Die Over/Under-Linie liegt bei 215,5 Punkten. San Antonio braucht dringend einen Sieg, um die Serie offenzuhalten. Die Verletzung von David Jones Garcia, der mit einem Sprunggelenksproblem für die Saison ausfällt, schwächt die Spurs zusätzlich.
Ballports-Take: Die Knicks sind gerade in einer überragenden Phase und lassen defensiv fast nichts zu. Wembanyama ist ein generationelles Talent, aber selbst seine 29 Punkte reichten nicht zum Sieg. Das deutet darauf hin, dass die Spurs in dieser Serie derzeit einfach zu wenig haben. Für deutsche NBA-Fans mit Interesse an San Antonio wird es spannend zu beobachten, ob Wembanyama das Team noch in die Serie bringt oder ob die Knicks in ihrer Heimstätte weiter dominant bleiben. Eine klare Sache ist das aber nicht, denn die Spurs zeigen, dass sie treffen können.