Carter führt Aces zu Gala-Sieg gegen schwache Sun
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Carter führt Aces zu Gala-Sieg gegen schwache Sun

Die Las Vegas Aces haben die Connecticut Sun mit 98:69 auseinandergenommen. Chennedy Carter war die Hauptverantwortliche für diese Dominanz. Sie traf 13 ihrer 16 Würfe und kam auf 27 Punkte. Das war nicht einfach ein gutes Spiel von Carter, das war ein Schießstand.

A'ja Wilson steuerte 22 Punkte und 11 Rebounds bei, brauchte dafür aber nur 22 Minuten Spielzeit. Besonders im dritten Viertel setzte Wilson ihre Marke: 14 der 22 Punkte erzielte sie in diesem Abschnitt allein. Es war bereits das 121. Double-Double ihrer Karriere. Carter und Wilson waren in dieser Phase nicht zu verteidigen. Carter tanzte sogar coast-to-coast und erzielte einen Layup zum Buzzer zum 78:53, während die Aces das dritte Viertel mit 30:16 dominierten.

Die Offensive der Aces funktionierte insgesamt beeindruckend. 54 Prozent aus dem Feld trotz einer miserablen 3-Punkte-Quote von 1 aus 7 Versuchen. Jackie Young kam auf 10 Punkte, Jewell Loyd und Cheyenne Parker-Tyus addierten je 11 beziehungsweise 10 Punkte. Aber besonders bemerkenswert war die Bank: Die Ersatzspieler der Aces sammelten zusammen 48 Punkte. Aneesah Morrow allein hatte 16 Punkte und 11 Rebounds.

Connecticut spielte derweil auf einer ganz anderen Ebene. Die Sun schossen nur 33 Prozent aus dem Feld, beim 3er-Wurf war es noch schlimmer mit 3 aus 13. Aneesah Morrow (16 Punkte, 11 Rebounds) und Olivia Nelson-Ododa (14 Punkte) versuchten, es spannend zu machen, aber das Rebound-Defizit von 46:29 war am Ende entscheidend. Für Connecticut fehlten Brittney Griner (linker Fuß) und Aaliyah Edwards (linker Oberschenkel).

Die beiden Teams treffen sich am Freitag in Connecticut wieder.

Ballports-Take: Ein klares Signal der Aces, dass sie auch ohne vollständige Rotation dominant sind. Carter zeigt, warum sie eine der interessantesten Offensiven im WNBA ist, Wilson ist weiterhin eine der besten Zwei-Wege-Spielerinnen der Liga. Für deutsche Basketball-Fans relevant: Diese Aces-Teams mit ihrer Tiefe und Effizienz sind das Maßstab-Modell für dominante Franchises. Und Connecticut ist plötzlich interessant: Der WNBA-Board hat die Relocation nach Houston genehmigt. Das bedeutet echte Veränderungen für diese Franchise.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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