Thunder gegen Spurs: Castle und Hartenstein im Fokus
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Thunder gegen Spurs: Castle und Hartenstein im Fokus

Die Conference Finals beginnen mit einer Paarung, die auf dem Papier explosiv aussieht. Der amtierende Champion Oklahoma City Thunder tritt gegen die San Antonio Spurs an, die in dieser Saison die zweitbeste Bilanz der NBA haben. Das Besondere: Die Spurs haben die Thunder in der Regular Season viermal von fünf Spielen geschlagen. Obendrein hat Shai Gilgeous-Alexander gerade seinen zweiten MVP-Award in Folge gewonnen und schlägt damit Victor Wembanyama.

Die Stärke dieser Serie liegt im direkten Vergleich der Außenseiten. Oklahoma City dominiert normalerweise jedes Duell mit seinen Perimeter-Stars zwischen 1,93 und 2,03 Metern Körpergröße, die beide Seiten des Platzes kontrollieren. Doch die Spurs sind das einzige Team in der Liga, das dieser Qualität wirklich nahekommt. Im Inneren haben die Thunder mit Chet Holmgren und Isaiah Hartenstein starke Center. San Antonio kontert mit Wembanyama, dem defensiv stärksten großen Mann der gesamten Liga. Wenn MVP gegen MVP und Talent gegen Talent spielt, wird das zur heißen Angelegenheit.

Für Game 1 lohnt sich ein Blick auf spezifische Wetten und DFS-Optionen. Stephon Castle zeigt in den Playoffs 19,9 Punkte pro Spiel und hatte zuletzt drei von fünf Spielen mit mindestens 20 Punkten. Besonders gegen Oklahoma City läuft es für ihn: Im direkten Vergleich dieser Saison erzielte er durchschnittlich 19,8 Punkte und traf in vier der fünf Begegnungen die 19-Punkte-Marke. Eine Wette auf Castle über 17,5 Punkte macht daher Sinn.

Isaiah Hartenstein ist hingegen der Rebound-Garant. In den letzten fünf Spielen schnappte er sich konstant mindestens neun Rebounds, durchschnittlich sogar 9,8 pro Spiel. Gegen die Spurs war er diese Saison noch besser: In drei Spielen holte er jedes Mal mindestens neun Bretter, im Schnitt 11,0 pro Partie. Während Wembanyama Holmgren erfolgreich eingebremst hat, profitiert Hartenstein mit seinen Put-backs von den Rebounds. Sein Over bei 8,5 Rebounds ist eine sichere Pick, und die Quote für einen Double-Double von +472 reizt zusätzlich.

Bei den DFS-Werten dominiert Wembanyama die Top-Liste. Mit 12.000 Dollar Gehalt ist er der teuerste Spieler, aber auch der mit dem höchsten Upside. Seine per-Minute-Stats gegen Oklahoma City deuten auf große Nummern hin. Hartenstein bei 7.000 Dollar ist sein perfektes Pendant: zuverlässiger Double-Double-Producer in den Playoffs und auch gegen San Antonio bewährt. Devin Vassell der Spurs hat in seinen letzten sechs Spielen zwischen 21 und 34 Fantasy-Punkte erzielt und liefert damit konstante Stabilität.

Ballports-Take: Diese Serie ist für deutsche Basketball-Fans besonders interessant, weil sie zwei gegensätzliche NBA-Philosophien aufeinandertreffen lässt. Die Spurs unter Gregg Popovich spielen einen europäisierten Basketball mit Ball-Movement und Geduld, während Oklahoma City mit Athletik und Perimeter-Defense dominiert. Hartenstein ist hier der Wildcard für Thunder-Fans, die auf einen tieferen Playoff-Run hoffen: Wenn er gegen Wembanyama die Bretter kontrolliert, können die Thunder auch die Spurs' Verteidigungsintensität neutralisieren. Im DFS sollte man Hartenstein nicht übersehen, gerade weil er günstiger als die Top-Stars ist, aber ähnlich konsistent produziert.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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