Wo sind die Cavs von 2016 heute
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Wo sind die Cavs von 2016 heute

Zehn Jahre sind vergangen seit jenem 19. Juni 2016, als Mike Breen von ESPN den Moment schrie, der Cleveland für immer verändern sollte. LeBron James blockte Andre Iguodala, Kyrie Irving versenkte den Siegwurf, und die Cavaliers beendeten eine 53 Jahre lange Durststrecke. Game 7 der Finals gegen die Golden State Warriors wird als einer der besten Finals in der NBA-Geschichte erinnert, eingebettet in eine Saison mit den 73 Regular-Season-Siegen der Warriors und Kobe Bryants Abschiedstournee.

Was aus den Protagonisten dieser unglaublichen Serie geworden ist, zeigt ein Jahrzehnt später ein sehr unterschiedliches Bild. LeBron James prägt die NBA noch immer. Der 41-Jährige spielt inzwischen seine 23. Saison und wurde erneut ins All-Star-Team gewählt. Er ist mittlerweile nach Los Angeles gezogen, wo er die Lakers 2020 zum Titel führte und damit Finals MVP mit drei verschiedenen Franchises wurde. 2023 überholte er Kareem Abdul-Jabbar als All-Time-Leading-Scorer der Liga. Besonders bemerkenswert: 2024 wurden die Lakers sein Sohn Bronny im Draft, sodass Vater und Sohn erstmals zusammen in einem NBA-Spiel antraten. Gerade eben führte James die Lakers in der ersten Playoff-Runde gegen die Houston Rockets zum Sieg, während das Team mit Verletzungen bei Luka Doncic und Austin Reaves kämpft. Für den Sommer ist offen, ob der 23-fache All-Star für eine 24. Saison zurückkehren wird.

Kyrie Irving, damals 24 Jahre alt und entscheidend für die Cavs-Meisterschaft, schlug einen anderen Weg ein. Nach drei aufeinanderfolgenden Finals mit James forderte Irving 2017 einen Trade an und landete bei den Boston Celtics. In dieser Zeit schaffte er es viermal in sechs Saisons ins All-Star-Team. Seine Karriere nahm nach dem Wechsel von Cleveland an, obwohl er nicht mehr die Finals-Erfolge erreichte, die er an der Seite von James gehabt hatte. Während James weiter Geschichte schreibt, ist Irving einer der wenigen Spieler, der mit James den Moment teilt, dass beide in Game 5 der 2016-Finals auf der Straße je 41 Punkte warfen.

Das Erbe dieser 2016-Cavs ist untrennbar mit LeBron James verbunden, der die NBA weiterhin prägt. Während Irving nach Boston ging und dort seine eigene Karriere verfolgte, bleibt James die zentrale Figur einer neuen Ära. Für deutsche Fans, die damals LeBron verfolgten, ist faszinierend zu sehen, wie er auch mit 41 Jahren noch All-Star-Niveau hält. Die Story um seinen Sohn Bronny könnte auch für die DACH-Community interessant werden, wenn weitere internationale Stars in die NBA kommen. Die Cavaliers selbst haben diesen Zauber 2016 nicht wiederholen können, während James in Los Angeles neue Kapitel schreibt.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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