Brendan Sorsby verzichtet auf Klage, zielt auf 2027er Draft
← NewsNFL

Brendan Sorsby verzichtet auf Klage, zielt auf 2027er Draft

Brendan Sorsby wird die NFL nicht vor Gericht verklagen. Das hat die NFL Players Association in einem Memo an alle 32 Teams mitgeteilt. Hintergrund ist die Entscheidung der Liga, keinen Supplemental Draft in diesem Jahr durchzuführen, obwohl Sorsby gehofft hatte, sich auf diesem Weg schneller ins Profi-Football-Geschäft zu katapultieren.

Stattdessen konzentriert sich der Quarterback jetzt auf die Vorbereitung für den 2027er Draft. Die NFL und die NFLPA haben sich geeinigt: Sorsby gilt fortan als Draft-eligible für 2027 und wird bis zum Ende des Drafts keinen Profi-Vertrag unterschreiben dürfen. Das macht ihn zur kommenden Saison faktisch unveerfügbar für Teams, die ihn verpflichten wollen.

Die Einigung beendet einen Konflikt, der entstanden war, weil die Liga trotz Sorbys Antrags keinen Supplemental Draft abhielt. Für den Quarterback bedeutet das ein weiteres Jahr an der University of Miami, bevor er sich Scouts und Teams vorstellen kann. Er konzentriert sich damit auf sein Handwerk statt auf juristische Auseinandersetzungen.

Deutsche Football-Fans, die Sorsby verfolgen, sollten verstehen: Der QB ist jetzt bis 2027 in die College-Bubble zurück. Das gibt ihm Zeit, sich auf dem Feld zu beweisen, statt in der Grauzone zwischen College und NFL zu warten. Für Prospect-Watchlist-Follower heißt das, den Namen im Kopf zu behalten, aber erst wieder 2027 mit echtem Draft-Fokus zu rechnen. Die NFLPA-Einigung zeigt auch, dass die Liga Sorbys Position ernst nahm, sich aber eben gegen einen Supplemental Draft entschied — ein seltenes Szenario, das zeigt, wie komplex die Grenzfälle zwischen College und Pro werden können.

Originalquelle: ESPN / NFLOriginal lesen →
← Alle News