Jim Walden, langjähriger College-Football-Trainer, verstorben
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Jim Walden, langjähriger College-Football-Trainer, verstorben

Jim Walden ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Washington State und Iowa State gaben seinen Tod am Freitag bekannt, ohne eine Todesursache anzugeben. Walden hinterlässt eine Karriere, die sich über Jahrzehnte des College-Football erstreckte und Generationen von Spielern prägte.

Walden wuchs in Aberdeen, Mississippi auf und spielte zunächst als Quarterback in Junior Colleges, bevor er zur University of Wyoming wechselte. Dort spielte er unter Bob Devaney, der später Nebraska zu nationalen Titeln führte. Mit den Cowboys gewann Walden zwei Meisterschaften in der Skyline Conference. Nach der College-Zeit hatte er mehrere Chancen, den professionellen Weg einzuschlagen. Der NFL Draft wählte ihn 1960 aus, der AFL Draft tat es ihm gleich, doch Walden zog die Canadian Football League vor. Bei den BC Lions, später auch bei Calgary und Edmonton, verdiente er sich bessere Konditionen als die nordamerikanischen Profiligen boten.

Das Coaching wurde Waldens eigentliche Berufung. Nach Jahren als High-School-Trainer in Mississippi holte ihn sein ehemaliger Coach Devaney nach Nebraska als Assistant Coach. Dort erlebte Walden die glorreichen Jahre mit und arbeitete an den National-Championship-Teams von 1970 und 1971 mit. Stationen bei Miami (Florida) folgten, bevor Walden 1978 Head Coach an der Washington State University wurde.

In zehn Saisons an der Washington State ging Walden eine Bilanz von 44-52-4 ein. Sein größter Erfolg dort war die Qualifikation für den Holiday Bowl 1981. Nach seinem Abschied von den Cougars übernahm er 1987 die Iowa State Cyclones. Dort trainierte er neun Saisons lang, erreichte aber weniger sportlichen Erfolg mit einer Bilanz von 28-57-3. Nach seiner aktiven Trainertätigkeit blieb Walden dem Football verbunden und arbeitete als Color Commentator in der Arena Football League und für Washington State.

Waldens Weg vom Quarterback in der CFL über Assistenzen bei Championship-Teams bis zur Head-Coach-Position zeigt eine Laufbahn, die tief im College-Football verwurzelt war. Für Fans der Washington State Cougars und Iowa State Cyclones bleibt er eine Figur aus einer bestimmten Ära des College-Football, in der regionale Erfolge und die Entwicklung von Spielern noch stärker im Fokus standen als nationale Dominanz. Seine Spuren im Football der 1970er und 1980er Jahre sind bis heute nachvollziehbar.

Originalquelle: ESPN / CFBOriginal lesen →
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