Indiana schlägt Las Vegas auch ohne Clark und Wilson
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Indiana schlägt Las Vegas auch ohne Clark und Wilson

Ohne ihre beiden All-Stars haben die Indiana Fever die Las Vegas Aces 84-68 geschlagen und damit einen wichtigen Sieg in Nevada eingefahren. Kelsey Mitchell war die Hauptverantwortliche für den Erfolg und erzielte 27 Punkte, während Aliyah Boston mit 18 Punkten und 10 Rebounds doppelt zweistellig punktete.

Both Teams hatten mit Ausfällen zu kämpfen. A'ja Wilson, die vierfache MVP der Liga, fehlte den Aces wegen einer Knöchelverletzung bereits zum dritten Spiel in Folge. Caitlin Clark saß für Indiana aus, um ihre Rückenverletzung auszukurieren. Beide Spielerinnen sind für das All-Star-Game am 25. Juli in Chicago nominiert, sollten aber bald zurückkehren. Aces-Trainerin Becky Hammon deutete an, dass Wilson in einem Playoff-Spiel wohl gespielt hätte.

Indiana setzte sich früh fest und führte zur Halbzeit 42-41. Mitchell traf 7 von 18 Würfen und war besonders von der Freiwurflinie verlässlich (10 von 12). Das Spiel entschied sich im dritten Viertel. Boston, Sophie Cunningham und Mitchell trafen je drei Dreier, davon je einen während eines 9-2-Lauf, der die Fever auf 56-49 brachte. Mitchell wurde zudem hinter der Dreier-Linie gefoult und machte drei Freiwürfe, dann legte er einen Three-Point-Play nach. Mit drei Minuten im dritten Viertel führte Indiana bereits 64-51. Nach drei Vierteln stand es 68-55, ein komfortables Polster, das die Fever über die gesamte letzte Phase hielten.

Für die Aces war es das niedrigsten Punkteergebnis der ganzen Saison. Jackie Young kam auf 15 Punkte, Jewell Loyd trug 12 bei, Chelsea Gray steuerte 10 Punkte und 6 Assists bei. Lexie Hull rundete Indianas Leistung mit 10 Punkten ab. Während Indiana bereits am Mittwoch gegen Los Angeles antritt, müssen die Aces erst am Donnerstag bei Portland antreten.

Indiana zeigt damit, dass die Fever auch ohne ihre Rookie-Sensation konkurrenzfähig sind. Mitchell und Boston bildeten ein zuverlässiges Duo und bewiesen, dass die Mannschaft nicht allein auf Clark angewiesen ist. Für deutsche Fans, die Clark nach ihrer bemerkenswerten Rookie-Saison beobachten, ist das eine gute Nachricht: Das Team kann offensiv mithalten und Clark kann sich ausreichend Zeit zur Genesung nehmen, ohne dass die Saison derweilen aus dem Ruder läuft.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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