Mitchell Robinson erklärt seine Playoff-Verletzung
← NewsNBA

Mitchell Robinson erklärt seine Playoff-Verletzung

Mitchell Robinson hat öffentlich gemacht, warum er sich während der Playoffs verletzt hat. Der neue Center der Boston Celtics war mit den New York Knicks gerade in den NBA Finals angekommen, als ein Familiendrama ihn aus der Bahn warf. Sein jüngster Bruder hatte einen schweren Autounfall, und Robinson saß 910 Meilen entfernt im Flugzeug oder Hotelzimmer fest. In einem Moment der Frustration und Ohnmacht schlug er seine Hand gegen seinen Truck. Das kostete ihn einen Bruch des fünften Mittelfußknochens in der rechten Hand.

In einem Facebook-Post am Sonntagmorgen sprach Robinson offen über ein schwieriges Jahr. Persönliche Probleme, Beziehungskrisen und innere Kämpfe hatten ihn die ganze Saison über belastet und seine Leistung auf dem Court beeinflusst. Er habe sogar bewusst weniger Zeit mit seiner Tochter verbracht, um sich voll auf Basketball konzentrieren zu können. Doch gegen die Cleveland Cavaliers in der Eastern Conference Finals spielte Robinson noch, ebenso in den Finals gegen die San Antonio Spurs. Die Knicks gewannen beide Serien und holten sich ihren ersten Titel seit 1973.

Zwischen den Serien unterzog sich Robinson einer Operation. Die Ärzte gaben ihm später die Zuversicht, dass er zurück ins Lineup konnte. "After consulting with doctors, I was able to gain the confidence in myself to go in and get the job done and WE DID 2026 NBA CHAMPS," schrieb er. Kurz nach dem Titelgewinn einigten sich Robinson und die Boston Celtics auf einen Dreijahresvertrag über 47,4 Millionen Dollar. Die Unterschrift wird am Montag offiziell.

Robinsons Post endet mit einer klaren Botschaft: Bevor man jemanden verurteilt, sollte man seine Umstände kennen. Das Leben ist unvorhersehbar. Es zählt, wie man mit Herausforderungen umgeht.

Für deutsche Basketball-Fans zeigt Robinsons Geschichte, dass die NBA auch eine andere Seite hat als nur Stats und Highlights. Ein Spieler auf Meisterschafts-Level kämpft mit Familie, Beziehungen und Opfern, die die Öffentlichkeit nicht immer sieht. Robinson ist jetzt bei den Celtics unter Vertrag, einem Team das regelmäßig in der EuroLeague-Sphäre relevant ist für internationale Talente. Sein neuer Contract und die mentale Reife, die er zeigt, machen ihn zu einer Figur, die über reine Basketballleistung hinaus interessant ist. Deutsche Fans sollten sehen: Champions entstehen nicht im Vakuum, sondern unter echten Belastungen.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
← Alle News