Seattle will in Los Angeles die Durststrecke beenden
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Seattle will in Los Angeles die Durststrecke beenden

Die Seattle Storm reisen zu den Los Angeles Sparks, um ihre neunspielige Auswärtspleite-Serie zu unterbrechen. Mit einer Bilanz von 5-17 und 0-12 in der Western Conference haben die Storm bislang kein Glück auf der Straße. Los Angeles steht bei 8-10 und 5-5 in der Conference und empfängt Seattle am Montag um 22 Uhr EDT.

Beim letzten Aufeinandertreffen am 11. Juni gewannen die Sparks 88-83. Nneka Ogwumike trug 24 Punkte zum Sieg bei, während Natisha Hiedeman für Seattle 16 Punkte erzielte. Seither hat sich einiges bewegt: Hiedeman führt die Storm nun mit 15,5 Punkten und 4,5 Assists pro Spiel an. Bei den Sparks ist Ogwumike weiterhin die Konstante mit durchschnittlich 16,2 Punkten, 8,5 Rebounds und 2,3 Assists. In den letzten zehn Spielen zeigt sich aber ein anderes Bild. Rae Burrell hat für Los Angeles 14,2 Punkte im Schnitt erzielt und bringt Frische in die Offensive. Awa Fam trägt für Seattle 13,8 Punkte pro Partie bei.

Die Sparks kämpfen mit Ausfällen. Cameron Brink fällt mit einer Sprunggelenksverletzung aus, Kelsey Plum ist wegen einer Unterschenkelver­letzung nicht einsatzfähig. Seattle kann dagegen aus dem Vollen schöpfen. In der Drei-Punkte-Statistik hat Seattle sogar einen Vorteil: Die Storm schießen 8,9 Dreier pro Partie und landen 34,5 Prozent. Hiedeman führt diesen Bereich an und trifft 37,7 Prozent ihrer Versuche von jenseits der Linie. Los Angeles erlaubt 8,2 Dreier pro Spiel, Seattle wirft aber 0,4 mehr als der Gegner zulässt.

Aus den Stat-Sheets der letzten zehn Spiele sprechen unterschiedliche Welten. Die Sparks boten mit 4-6 eine schwäche Performance, ließen ihre Gegner auf durchschnittlich 95,0 Punkte kommen und schossen selbst nur 43,0 Prozent aus dem Feld. Die Storm standen mit 2-8 noch schlimmer da, doch immerhin mit 45,1 Prozent Feldwurfquote. Ihre Gegner belohnten das aber mit 90,9 Punkten. Los Angeles erlaubt trotz allem weniger Punkte als die Durchschnittsgegner Seattles kassieren.

Für deutsche Basketball-Fans ist die WNBA dieser Saison deutlich kompetitiver geworden. Die Storm gelten nicht als Krisencanidat, sondern als Team im Umbau. Wer Seattle verfolgt, sollte sich auf die Guard-Spiele konzentrieren – hier entscheiden sich die engen Partie. Mit Hiedeman hat die Storm eine junge Spielerin, die auch in Europa Beachtung verdient. Die Sparks hingegen verlieren wertvollen Produktivität durch die Verletzungen. Vor diesem Hintergrund haben die Storm durchaus Chancen, die Reise nicht mit einer zehnten Niederlage zu beenden.

Originalquelle: ESPN / NBAOriginal lesen →
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